Fisch & Fleisch Rezepte

{Nordic Cuisine} King Crab & almost burnt Cream

6. März 2022
King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken |  seelenschmeichelei.de

Ein Gericht aus dem längst geschlossenen Fäviken, dessen Geschmack ich auch heute, viele Jahre später noch auf der Zunge habe: King Crab & almost burnt Cream. Das Zusammenspiel aus den nussig-feinen Meeresaromen der Königskrabbe und der karamellisierten Sahne mit ihren Toffee und Butterscotch Noten ist… einfach unglaublich gut. Und da das Fäviken mittlerweile Geschichte ist, hab ich mir erlaubt, dieses ikonische Gericht von Magnus Nilsson einfach nachzubauen. Mittlerweile ist es ein beliebter Dauergast in meinen Menüs. Und es wurde höchste Zeit, es auf den Blog zu bringen!

King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken |  seelenschmeichelei.de

New Nordic Cuisine at its best

Was mich an der New Nordic Cuisine immer so beeindruckt, ist ihre Konzentration auf scheinbar simple, aber gleichzeitig unglaublich schlaue und durchdachte Gerichte. Und die Beschränkung auf wenige, sehr gute Zutaten.

King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken | seelenschmeichelei.de

In seiner Schlichtheit ist King Crab & almost burnt Cream dann auch kaum zu übertreffen, besteht es im Wesentlichen doch nur aus zwei Zutaten. Königskrabbe. Und Sahne.

Letztere bitte in erstklassiger Bio-Qualität. Ersteres ist eh ein unglaublicher Luxus. Hier in Hamburg bekomme ich King Crab in der Saison bei Atlantik Fisch, bei Hummer Pedersen und manchmal auch im Frischeparadies. Also Online Versender für Fisch und Seafood kann ich dir Crustanova wärmstens empfehlen, die Königskrabbe von dort war unglaublich gut.

King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken |  seelenschmeichelei.de
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Die Königskrabbe (im Original sind es Beine der King Crab, ich habe heute Scherenfleisch verwendet) wird in etwas brauner Butter sanft gar gezogen. Die Sahne in einer beschichteten Pfanne karamellisiert, bis sie am Pfannenboden anliegt und braun zu werden beginnt. Der Trick dabei: Nicht umrühren. Auf gar keinen Fall umrühren. Also: Wirklich nicht. Und ja, das kann einen zwischendurch schon etwas nervös machen. Aber genau diese leicht angebrannten Teile, die wollen wir hinterher haben. Trust the process.

King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken |  seelenschmeichelei.de

King Crab & almost burnt Cream

300 g Bein- oder Scherenfleisch der Königskrabbe, ausgelöst
250 g Bio Sahne
1 TL Butter

Die Sahne in eine beschichtete Pfanne mit 24 cm Durchmesser geben. Auf höchster Stufe zum Kochen bringen (bei mir: Stufe 14 von 14). Wenn die Sahne kocht, auf mittlere Hitze zurück schalten (bei mir: erst auf Stufe 10, dann auf Stufe 8). Nach 18 Minuten schalte ich wieder auf hohe Stufe (bei mir: Stufe 12). Du merkst dann, dass das Wasser in der Sahne verkocht ist, sie leiser blubbert und anfängt, karamellig zu riechen. Insgesamt kochst du die Sahne 20 bis 22 Minuten. Auf gar keinen Fall zwischendurch umrühren! Wir wollen, dass die Sahne am Pfannenboden anliegt und bräunt.

Dann die Almost burnt Cream mit Hilfe eines Silikonspatels in eine kleine Schüssel umfüllen und alles kräftig mit einem kleinen Schneebesen verschlagen. Warm halten.

Für die King Crab etwas Butter in einer Pfanne aufschäumen. Königskrabbenbeine darin bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten pro Seite sanft braten.

Zum Anrichten je einen kleinen (!) Klecks Almost burnt Cream auf einen vorgewärmten Teller setzen. Ein Stück King Crab daneben setzen und sofort servieren.

King Crab & almost burnt Cream | inspiriert von Fäviken |  seelenschmeichelei.de

The simple things. Gutes Essen. Ein Dach überm Kopf. Ein warmes Bett. Ein Lächeln von Lieblingsmenschen. Man kann so dankbar sein in diesen Zeiten, wenn man all das hat. Meine Gedanken sind bei all denen, die es nicht haben.

Haltet die fest, die euch wichtig sind.

Conny

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