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Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken. So einfach. Und einfach gut.

13. Januar 2024

Werbung: Dieser Post wird von meinem Kooperationspartner, dem Consorzio del Prosciutto di Parma unterstützt. Rezept für das Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken, Fotos und Text sind wie immer von mir. 

Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken | seelenschmeichelei.de

Ich hoff, ihr seid alle rauschend ins neue Jahr gestartet! Nach der herrlichen Völlerei der Festtage gibt´s heute etwas Leichteres – aber genauso Leckeres: Ein Blutorangen-Carpaccio mit Parmaschinken, scharf-würzigem Pistazien Crunch und Basilikum.

Das liest du in diesem Blogpost:

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Was macht das Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken so besonders?

Es hat von allem etwas. Süß, sauer, salzig ein bisschen scharf – und dazu noch diese tolle Farbe, die im trüben Januargrau ordentlich gute Laune auf den Teller bringt. Der Zeitaufwand hingegen ist mehr als überschaubar, und um ehrlich zu sein ist das Rezept ein echter No-Brainer, der aber auch für Gäste ordentlich was her macht. Die Zutaten bekommst du jetzt in den Wintermonaten in jedem Supermarkt. Wichtig ist nur, dass du beim Parmaschinken auf die fünfzackige Krone auf der Verpackung achtest. Nur sie garantiert, dass es sich nicht um einen x-beliebigen Prosciutto, sondern tatsächlich im Prosciutto di Parma handelt.

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Die Zutaten für Parmaschinken: Eine Hinterkeule vom Schwein. Salz. Und viel Zeit.

Der italienische Klassiker wird damals wie heute handwerklich hergestellt – und das ausschließlich in der Provinz Parma: Eine Hinterkeule vom Large White, Landrance oder Duroc-Schwein (das sind die einzigen Rassen, die für die Herstellung zugelassen sind) wird mehrfach vom Maestro Salatore, dem Einsalzmeister, mit Meersalz eingerieben. Einige Tage nach dem Einsalzen wird das Salz abgewaschen und die Keule neu eingesalzen.

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Dieser Prozess wird so lange wiederholt, bis der Schinken genug Salz aufgenommen und genug Wasser verloren hat. Augenmaß und Expertise sind gefragt, bevor die Schweinkeule – nun gut ein Drittel leichter – mindestens 14 Monate lang luftgetrocknet wird. Dabei entwickelt sich dann das typisch milde Aroma, das man in Italien “dolce” nennt. Über die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien wacht seit 1963 das Consorzio del Prosciutto di Parma.

Übrigens: Zwei Drittel aller Prosciuttos verbleiben in Italien, nur gute 30% kommen bei Genießer*innen im Ausland auf den Tisch.

Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken | seelenschmeichelei.de
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Was kann ich außerhalb der Saison statt Blutorangen fürs Carpaccio verwenden?

Der Klassiker ist natürlich: Parmaschinken mit Honigmelone. Parmaschinken verträgt sich ausgesprochen gut mit Früchten, man denke nur an den Klassiker Parmaschinken mit Honigmelone. Probier doch mal reife Pfirsiche oder Nektarinen im Sommer. Oder im Herbst ein Carpaccio aus Birnen oder Feigen. Mein liebster Sommersalat besteht aus Honigmelone, Parmaschinken, Feta, Basilikum, Zitronensaft und Olivenöl.

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Rezept für Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken (als Vorspeise für 2)

5 Scheiben Parmaschinken
4 kleine Blutorangen
25 g gehackte Pistazien
1 Msp Cayenne
1/2 Msp Piment
6 Blätter Basilikum
Olivenöl extra Vergine
Meersalz
Frisch gemahlener Pfeffer, besonders gut schmeckt Kampot-Pfeffer
Optional: Rosa Pfefferbeeren, grob gemörsert

Parmaschinken-Scheiben in mundgerechte Stücke teilen.

Die Blutorangen großzügig schälen (es soll keine weiße Haut zurück bleiben) und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Pistazien zusammen mit Cayenne und Piment in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Vorsicht, sie verbrennen schnell! Abkühlen lassen. Basilikum aufrollen und in feine Streifen schneiden.

Die Blutorangen-Scheiben auf zwei Tellern fächerförmig anrichten. Mit Parmaschinken belegen, mit etwas Olivenöl beträufeln und dann Basilikumstreifen und Pistazien darauf verteilen. Mit Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer und – wer mag – rosa Pfefferbeeren würzen. Sofort servieren.

Blutorangen Carpaccio mit Parmaschinken | seelenschmeichelei.de
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Ein anderer Klassiker bei uns ist die Feige Ziege – eine Tarte mit Ziegenkäse, Honig und Parmaschinken. Wobei auch nichts über ein frisch gebackenes Brot mit guter Butter und Parmaschinken geht.

Habt es lecker!

Conny

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2 Kommentare

  • Antworten Nina 27. Januar 2024 at 13:32

    Liebe Conny,
    das Rezept klingt wie immer fantastisch und ich würde es am liebsten direkt nach”kochen” :) Nur: Hättest du eine Idee, wie man den Parmaschinken ersetzen kann, wenn man im Moment auf rohes Fleisch verzichtet? :)
    Sonst muss ich mit dem Nachmachen noch ein wenig warten :D
    Liebe Grüße!

    • Antworten Seelenschmeichelei 28. Januar 2024 at 10:29

      Liebe Nina,

      ich mag das Blutorangen Carpaccio auch ganz ohne Parmaschinken, alternativ könnte ich mir auch vorstellen, ein paar ofengeröstete rote Bete Würfel oben drauf zu geben oder eine rote Bete in dünne Scheiben zu hobeln und als Teil des Carpaccios anzurichten, quasi abwechselnd mit den Blutorangen-Scheiben. Burrata würde auch gut passen, die ist aus pasteurisierter Milch und müsste daher eigentlich gehen.

      Viele Grüße
      Conny

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