Rezepte

100 aus 2019. Mein total subjektiver Jahresrückblick.

30. Dezember 2019

Zwotausendneunzehn und ich, das war keine Liebe auf den ersten Blick. Im Gegenteil. Nach den ersten vier Monaten war ich eigentlich schon durch mit diesem Jahr. Ich war unzufrieden. Zweifelnd. Unsicher. Wütend. Enttäuscht. Traurig. Entscheidungsschwach. Genervt. Am allermeisten von mir selbst. Aber auch von roten Ampeln, Warteschlangen, Langsamdenkern, Unverbindlichkeit, Schmarotzerinnen, Nieselwetter und Menschen mit großen offenen Küchen und Sichtbetonwänden in teuren Eigenheimen. Letzteres nennt man dann wohl Neid. Für den es objektiv gesehen so gar keinen Grund gab. Okay, ich besitze weder offene Küche noch teures Eigenheim. Aber Menschen, die beides haben, sind ja nun auch nicht zwangsläufig die glücklicheren Menschen. Und von außen betrachtet lief eh alles top deluxe bei mir. Nur innen drin, da sah es anders aus.

Stop complaining. Start doing.

Ich saß also knieschultertief drin. Im Meckerloch. Und fühlte mich schrecklich unwohl in meiner Haut. Was bestimmt auch daran lag, dass Meckern mit Rotwein und Pasta-Exzessen so viel schöner ist als mit Salat und Wasser. Nun halte ich ja nicht viel von guten Vorsätzen zum neuen Jahr. Weil ich finde: Jeder Tag ist ein guter Tag, um anzufangen, etwas zu ändern. Und so hatte ich dann genau am dritten Juni die Schnauze voll. Ich wollte mich wieder wohl fühlen. Wohlfühlen heißt übrigens nicht: Schlank sein. War ich nie. Werd ich nie sein. Aber ich jojo-e halt seit Jahren munter um mein Wohlfühlgewicht rum. Und das Jojo musste dieses Jahr halt mal wieder nach unten zeigen. Und ich sag euch eins: Bis zu dem Tag, an dem ich mich wirklich wieder wohlgefühlt hab, war es ein drecksharter und drecksanstrengender Weg. Mit drecksvielen Momenten, in denen ich aufgeben wollte, weil wieder nichts so lief, wie es hätte laufen sollen. Weil der Körper eben keine Maschine ist. Öhm, und weil der Stoffwechsel mit Mitte 40 halt auch nicht mehr der Allerbeste ist (<- wenn ihr mögt, mach ich dazu mal einen eigenen Blogpost, schreibt es mir einfach in die Kommentare).

Be proud of how hard you are trying.

Long story short: Ich hab nich aufgegeben. Ich hab 6 Monate lang zwischen 800 und 1.000 kcal am Tag gegessen (<- deshalb gab es hier auch so wenig zu essen für euch. Sorry dafür!). Und dazu ab Sommer drei mal pro Woche trainiert (<- siehe Punkt 22). Metabolisch und funktionell. Am Anfang hatte ich dermaßen Muskelkater, dass ich mich am Tisch festhalten musste, wenn ich mich hinsetzen wollte. Und wisst ihr was? Ich bin immer noch nicht das, was man objektiv betrachtet „fit“ nennen könnte. Ich hab keins meiner Ziele schon endgültig erreicht. Aber ich arbeite dran, sie zu erreichen. Und zwar nicht, weil ich glaube, dass ein schlankerer Mensch automatisch glücklicher ist. Nicht weil ich glaube, dass man fit und durchtrainiert sein muss, um sich wohlzufühlen. Sondern schlichterdings allein deshalb, weil ich in diesem Jahr 2019 aus der Balance war. Und zwar komplett. Körperlich wieder mehr in Balance zu kommen, hat mir geholfen, auch seelisch wieder mehr in Balance zu kommen.

Im Yoga sagt man: Balance is stability found at the center of acceptance.

Im Gleichgewicht sein ist überhaupt eine der ganz großen Herausforderungen in meinem Leben. Ich bin keine ruhige Null-Linie. Ich schwanke. Sowohl im Yoga Baum oder jeder anderen einbeinigen Position. Als auch allgemein zwischen Extremen. Ich kenne ziemlich hohe Hochs. Und ziemlich tiefe Tiefs. Das ist nicht nur schwierig für die Menschen um mich herum. Das ist auch schwierig für mich selbst. Aber wie hat Ellen de Generes doch so schön gesagt?

Life is about balance. The good and the bad. The highs and the lows. The Pina and the Colada.

Mich selbst annehmen. Ins Gleichgewicht kommen. Genug sein. Und trotzdem nicht ausruhen auf dem, was ist. Sondern den eigenen Weg als Reise begreifen, deren Ziel man gar nicht kennen muss, um sie zu genießen. Das mag ich mit ins neue Jahrzehnt nehmen.

Apropos Reise. Auch dieses Jahr gibt es natürlich wieder meine 100 aus 2019, angefangen mit den Lieblingsorten. Denn so doof das Jahr angefangen hat, so fulminant hat es sich dann doch noch gesteigert.

Lieblingsorte

1. Baros | Malediven. Zum achten Mal da gewesen. Zum achten Mal bezaubernd.

2. Milaidhoo | Malediven. Heaven is a place on earth.

3. Bozen | Südtirol. Bezaubernd. Auch 24 Jahre, nachdem ich zuletzt da war. Ich will da wieder hin!

4. Strandperle | Hamburg. Wie schön, dass ich nur 12 Jahre gebraucht hab um rauszufinden, dass man da auch wunderbar frühstücken kann!

5. Lindenterrasse | Louis C. Jacob | Hamburg. Der zweitschönste Ort für laue Sommerabende mit Wein, Tatar und Elbblick. Schönster Ort? Siehe #10.

6. Loki Schmidt Garten | Hamburg. Ein verstecktes kleines Juwel zum Spazieren gehen und den Gedanken nachhängen. Besonders schön im Spätsommer, wenn die Dahlien blühen

7. Sonderborg. Zauberhaftes Städtchen in Dänemark. Mit wunderschönen Stränden und noch schöneren Sonnenuntergängen.

8. Der Hamburger Hafen. Oh, wie sehr ich es genieße, dass ich mein Büro mitten in der Hafencity habe. Wasser. Möwen. Hamburg.

9. Unter Wasser. Bei Fangschreckenkrebsen, Haien, Fledermausfischen, Adlerrochen und Mantas.

10. Mein Balkon. Aka Sommerwohnzimmer Der allerschönste Ort für lauen Sommerabende mit Wein und Tatar. Leider ohne Elbblick.

Wein & Booze

11. Deidesheimer Paradiesgarten 2017 | von Winning. Jedes Jahr wieder. Lieblingsriesling für jeden Tag.

12. Ruinart Rosé. Weil… ja weil´s einfach so ist.

13. Pisco Sour. Lieblingscocktail. Nie ohne Eiweiß. Nie.

14. Ganz Horn im Sonnenschein 2012 | Ökonomierat Rebholz. Riesling großes Gewächs. Ein Wein für ganz, ganz besondere Momente.

15. Condrieu 2017 | Michel Tardieu. Ein unfassbar guter Viognier von der nördlichen Rhone. Cremig. Üppig. Intensiv. Sinnlich.

16. Chardonnay Sanct Valentin | St. Michael-Eppan. Anything but Chardonnay? Denkste! Dieser hat Vanille, Trockenobst und genau die richtige Menge Holz.

17. Rote Bete Geist | Drilling. Das Drilling in Hamburg Bahrenfeld (gehört zum beliebten Clockers auf dem Kiez) ist nicht nur tagsüber Café und abends großartige Bar, sondern auch die aktuell einzige Verschlussbrennerei im Hamburger Stadtgebiet. Neben Gin werden hier auch Brände, Liköre und Geiste destilliert bzw. gebrannt. Unter anderem ein Rote Bete Geist aus norddeutscher Demeter Rote Bete, der so besonders wie großartig schmeckt.

18. Woodland. Gin aus dem Sauerland. Mag ich sehr. Obwohl ich mit Gin eigentlich durch bin. Und dazu: Le Tribute Tonic. Traumkombi!

19. Kalkofen | von Winning. Dieses große Gewächs ist neben dem Sauvignon 500 mein Lieblingswein von von Winning. Opulent und frisch zugleich, viel weiße Früchte. Ich hab zuletzt den 2016er im Glas gehabt. Und freu mich schon auf den 2018er, der im Frühjahr ausgeliefert wird. Wobei… am besten erstmal liegen lassen.

20. Carlos I. Brandy! Entdeckung des Jahres! Man sollte ja viel öfter mal Brandy trinken!

Geschafft & gelernt

21. Dreizehn Kilogramm abgenommen. Nicht, dass es mich zu einem besseren Menschen macht. Oder zu einem hübscheren. Aber zu einem, der sich wieder etwas wohler fühlt. Siehe oben.

22. Sport. Nicht alleine. Dann hätt ich es auf gar keinen Fall geschafft. Sondern mit Unterstützung der weltbesten (<- und das ist keine Übertreibung!) Moni Homann. Moni ist erstens eine Knallerfrau, zweitens der energetischste Mensch, der mir je begegnet ist und drittens Personal Trainerin. Ich kann immer noch nicht sagen, dass ich ohne Sport nicht leben kann (oder dass er mir über die Maßen Freude macht). Aber was mir große Freude macht ist erstens, mit Moni zu trainieren. Und zweitens das Gefühl, das sich einstellt, wenn ich nach dem Workout japsend auf meiner Matte liege. Nimm das, innerer Schweinehund!

23. Balance. Siehe oben.

24. Ich bin hypermobil. Sagen Orthopäden und Osteopathen übereinstimmend.

25. Vor die Muskeln hat der liebe Gott den Muskelkater gesetzt.

26. Burpees auf Slidern sind Teufelszeug.

27. Ich kann Versorger-Ehen nicht ausstehen.

28. Zwei Kleidergrößen weniger.

29. Kämpf nicht gegen deinen Körper. Kämpfe für deinen Körper!

30. Man kann Entscheidungen nicht herbei zwingen. Und keine Entscheidung ist eben irgendwann auch eine Entscheidung.

 

Gaumenfreuden

31. Blumenkohlpüree.

32. Die Kombination aus grünem Spargel und Tahini.

33. Schweinekinn.

34. Geeiste Beurre Blanc. Wird demnächst verbloggt. Word.

35. Fermentiertes. Heidelbeeren, Radieschen, Kohlrabi. Und der Kimchi der Lieblingsfreundin.

36. 20 Jahre gereifte Kamebishi Sojasauce.

37. Die Rauch-Aubergine mit Paprika Sauce aus dem Nikkei Nine.

38. Bürgermeisterstück. Aka Tri Tip. Sous vide gegart und dann auf der Plancha finalisiert.

39. Nussbutter. Zu Lachs Sashimi. Und dazu: Mandarinen Ponzu.

40. Blätterkrokant.

Restaurants

41. Restaurant Tim Raue | Berlin. Holy Smokes. Was für ein Parforceritt durch Aromen und Texturen! Der Kamebishi Zander, der Schweinebauch, der Kaisergranat. Raues Gerichte brennen sich ein ins kulinarische Gedächtnis. Dabei wollte ich das doch gar nicht soooo sensationell finden. Obendrauf: Die vielleicht beste Weinbegleitung, die ich je erlebt habe. Da will ich nochmal hin!

42. Nikkei Nine | Hamburg. Japanisch-peruanische Nikkei Cuisine. Richtig, richtig, richtig gut. Und zwar deutlich besser als noch im letzten Jahr! Okay, und richtig teuer. Aber irgendwas ist ja immer. Achja. An der Weinkarte könnte man noch arbeiten… Wenn ihr da seid: Das Sharing Menü nehmen. Inklusive der Aubergine. Nehmt! Die! Aubergine!

43. Kochu Karu | Berlin. Koreanisches Fine Dining im Tapas Style. Am besten alles bestellen und teilen. Dazu: Die bezauberndsten Chefin, die man sich vorstellen kann. Und hervorragende Weinen, zum Beispiel die Hochheimer Hölle Riesling Kabinett von Gunter Künstler. Mist, eigentlich wollt ich diesen Geheimtipp doch für mich behalten!

44. Haco | Hamburg. Auf der guten Seite vom Kiez. Nordisch inspirierte, regionale, kompromisslos produktorientierte Küche ohne Schnickschnack. Schlicht und sehr gut!

45. Yabase | Düsseldorf. Sehr klassisch. Sehr gut. Vielleicht das beste Sushi des Jahres. Und garantiert der beste Thunfisch, den ich in Deutschland je bekommen hab.

46. Salt & Silver. Großartig mexikanisch im Restaurant. In der Streetfood Bar ist mittlerweile die Levante Küche eingezogen. Das probier ich dann das nächste Mal!

47. Kinfelts | Hamburg. Sommelier  Maximilian Wilm (ex Seven Seas, Süllberg) ist gerade zum besten Sommelier des Landes gekürt worden. Klassische, unkomplizierte Küche, wunderbar gekocht (nur die Trüffel Spaghetti, die kann man sich sparen. Aber der Rest ist gran*di*os!) Dazu eine fabelhafte Weinkarte. Und von der Entenleber mit Brioche krieg ich nie genug.

48. Oren-Ishii | Hamburg. Bester Vietnamese der Stadt. Leider weiß das auch ganz Hamburg. Immer voll. Immer gut. Nur bis 18 Uhr.

49. Botanic District | Hamburg. Richtig nett in Eppendorf! Und das lag nicht nur an der richtig netten Gesellschaft.

50. Leche de Tigre. Rammelvoll, bunt und rummelig. Unkomplizierter Mexikaner. Der Arroz Chauffa mit Schweinbauch ist ein Umami-Knaller!

Erlebnisse

51. Delfine! Beim Tauchen! Für alle Nichttaucher: Delfine in freier Wildbahn unter Wasser beim Tauchen (nicht beobachtenderweise vom Boot aus) zu erleben, das ist so eine Art Sechser im Lotto. Mit Zusatzzahl Und Einhorn.

52. Der Silvester Cooking Workshop im AEG Experience Home bei Saturn. Naja, genauer gesagt waren es 4 Workshops. Und 12 sehr anstrengende, aber auch sehr tolle Stunden. Sowas würd ich doch glatt öfter mal machen!

53. Das wunderbare Köln-Wochenende mit Ye olde Kitchen und Die Jungs kochen und backen. Nie war Köln schöner!

54. Das Weihnachtsoratorium im Michel. Erst wenn ich da sitze, fängt Weihnachten für mich an.

55. Tom Gaebel in der Hamburger Laeiszhalle. Let it swing!

56. Ein Nachmittag mit dem World Chocolate Master Elias Läderach und drei Tonnen allerbester Läderach Schokolade.

57. Lobsterbisque, ganz oldschool flambiert im Gueridon. Serviert oben auf dem Deck im Lighthouse auf Baros. Und unten im Wasser jagen die Ammenhaie. Life is good.

58. Jean Sibelius´ Finlandia in der Elbphilharmonie. Was für ein Klanggenuss!

59. Sonnenaufgang auf Milaidhoo. Spektakulär!

60. Meine Buch-Vorstellung im Heimatjuwel. Ein ganz besonderer Tag!

Pleiten, Pech und Pannen

61. Rücken. Nachdem ich den Schmerzen im oberen Rücken dank Physio, Yoga und Akupunktur erfolgreich „auf Nimmerwiedersehen“ gesagt hat, fing es im Oktober mit dem unteren Rücken an. Lumbales Facettensyndrom. Klingt besser als „Abnutzung“. Gehen und stehen gehören gerade nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und wenn mich jemand vornübergebeugt auf der Straße stehen sieht – no worries, das tut mir dann gerade gut.

62. Mein Geburtstag. Ach, es hätte so schön sein können. Der Mann hat eingeladen. Nicht irgendwohin, sondern ins Haerlin im Vier Jahreszeiten. Eins der besten Restaurants der Stadt. Zwei Sterne. Und was mach ich? Schlapp! Schon nach dem Champagner ist mir nicht gut. Das erste Amuse geht noch. Nach dem (natürlich eigentlich hervorragenden!) Thunfischbauch befürchte ich ernsthaft, gleich umzukippen. Abbruch. Der besorgte Service bringt noch einen Tee, der Mann mich anschließend nach Hause. Da bleib ich dann auch für die nächsten Tage. Was für ein Mist!

63. Die Bahn. Jaja, ich weiß. Aber. Seriously. Das muss besser werden. Und zwar deutlich. Wie wär´s denn mal zur Abwechslung mit Pünktlichkeit, Sauberkeit, offenen Toiletten, Bordrestaurants mit Essen und Getränken an Bord, funktionierenden Reservierungssystemen und so?

64. Der Blitzer hinter Itzehoe… Joa. Zum allerersten Mal Punkte gesammelt und vier Wochen den Führerschein abgegeben. Gejammer unnötig, da selbst schuld.

65. Die Sicherheitskontrolle am Flughafen Frankfurt. Ellenlange Schlangen, unfreundliche Kontrolleure, nerviges Getatsche. Da steigt man dann gern auf die Bahn um. Bis… siehe 63.

66. Das Business Class Produkt von AirFrance. Kann Qatar & Co. leider so gar nicht das Wasser reichen.

67. Taxifahren in Frankfurt. Liegt´s an mir oder an den Taxis? Auf jeden Fall kommen wir nie zusammen.

68. Black Pepper Crab. Ein Klassiker aus Singapur, von den Köchen auf Milaidhoo extra für uns zubereitet. Und unfassbar schwer zu essen! Naja, wenigstens die Kellner hatten ihren Spaß…

69. Schlafen. Ein Alptraum, könnte man jetzt kalauern. Fakt ist: Schlafstörungen machen mürbe. Mich schon seit Jahren.

70. Massa Ticino Fondant. Hat für mich gar nicht funktioniert und fast die Hochzeitstorte dieses Jahr ruiniert. Nächstes Mal wieder Callebaut Fondant. Der schwitzt nicht so wie Massa Ticino, löst sich auch im Kühlschrank nicht auf und lässt sich superleicht verarbeiten.

Küchengadgets, Lieblingsdinge, Zutaten

71. Mein Multidampfgarer von AEG (ja, das ist Werbung, denn AEG is mein Kooperationspartner und das aus gutem Grund!)

72. Die Kitchenaid. Die läuft und läuft und läuft.

73. Erdmännchenkeksausstecher.

74. Ein digitales Infrarot Thermometer.

75. Miso von Arche. Besonders das Shiro Miso. Im Dressing, in der Marinade, im Erdbeereis.

76. Gerösteter Mais. Grandios in Ceviche. Und leider auch zum Knabbern.

77. Black Cod. Aka Sablefish. Aka Kohlenfisch. Warum kriegt man den hier bloß fast nie?

78. Gepickelte Zwiebeln. Schnell gemachte Wunderwaffe für Zing aufm Teller.

79. Meine Smoking Gun. Holy Smokes, ich muss wieder mehr räuchern! Käse, Cocktails, Fisch!

80. Selbst gemachte, hoch konzentrierte Tomatenjus. Knaller! Vor allem zu geeister Beurre Blanc.

Netzlieblinge

81. Maren Lubbe. Maren macht Kunst. Die schönste Kunst von allen. Nämlich Kunst zum aufessen.

82. Dreierlei Liebelei. Besonders Nadines Gedankenliebeleien. Und ihre Fotos. Ach, eigentlich alles!

83. Stems & Forks. Diese Fotos!

84. Moeys Kitchen. Ich liebe Majas unkomplizierte Küche.

85. Chef Daniel Watkins.

86. Kaquus Hausmannskost. Ebenfalls Dauerliebling.

87. Trickytine. Tricky. Und geil!

88. Gourmet Guerilla. Lieblingsmel. Und ich liebe ihre Art zu kochen.

89. Foodistas. Vier Schwestern. Viel Essen. Und – und das ist ja besonders wichtig – viel Booze!

90. Highfoodality. Wie immer.

Und sonst so?

91. Proteinshakes. Weil: 21. Proteinshakes gibt es übrigens auch in gut. Zum Beispiel von Formmed.

92. Homemade Hochzeitstorte – diesmal mit Happy End! Okay, der Mann muss mich bis ans Ende aller Zeiten daran erinnern, nie wieder so ein Projekt umzusetzen. Aber die leuchtenden Augen vom Brautpaar und das bis auf den letzten Krümel aufgegessene 3-stöckige Törtchen für 80 Personen waren die ganzen Nervenzusammenbrüche im Vorfeld sowas von Wert!

93. 25-jähriges Abitreffen. In Worten: Fünfundzwanzig! Es fühlte sich an, als hätten wir uns alle gerade mal 25 Stunden nicht gesehen. Und alle sahen aus wie früher. Echt jetzt!

94. Meine allererste YSL Tasche. Wenn ich 98 werde und sie ab sofort jeden Tag meines Lebens trage, war sie durchschnittlich gesehen auch gar nicht mehr so teuer…

95. Das letzte Jahr meines Lebens, in der ich der 40 näher bin als der 50.

96. Ach, das Bloggen. Ich gestehe, ich weiß gerade noch nicht, wie es hier weiter geht. Vielleicht eher Gedanken teilen als Content liefern? Überhaupt geht mir diese Content-Konsumiererei auf den Keks. Die damit verbundene Anspruchshaltung. Hmpf. Vielleicht bin ich auch einfach blogmüde und sollte einfach mal Gute Nacht sagen. Wir werden sehen. Was meint ihr?

97. Eine Game of Thrones Torte zum Fünfzigsten. Iron Thron inklusive.

98. Ich besitze jetzt ein Todesstern Waffeleisen! Nuff said!

99. Eichhörnchen. Life is better with Eichhörnchen! Und seit Weihnachten besitze ich nun auch noch ein Servier-Eichhörnchen. Hachz.

100. Ihr. Ihr, die ihr noch hier seid. Noch lest. Auch wenn ihr weniger geworden seit. Ohne euch wär das hier alles nix. Danke, dass ich für euch schreiben darf.

And so another Adventure begins…

Tschüß Zwotausendneunzehn. Lang hat´s gedauert, bis wir wirklich Freunde geworden sind. Aber zum Schluss hat das mit uns ja doch noch ziemlich gut geklappt. Hallo Zwotausendzwanzig. Roaring Twenties. 365 new chances to get things right. Ich freu mich auf alles, was kommt.

Kommt gut ins neue Jahr.

Wir lesen uns drüben.

Alles Liebe.

Conny

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18 Kommentare

  • Antworten Daniela 30. Dezember 2019 at 16:24

    Liebe Conny, vielen lieben Dank für den authentischen u ehrlichen Jahresrückblick. Super, dass du den Schweinehund und deine Unzufriedenheit bei den Wurzeln gepackt hast und du dich jetzt zufrieden und glücklich fühlst. Das is die Hauptsache! Ich wünsch dir alles Gute und weiterhin viel Schaffenskraft u Freude für dein Leben, deine Fitness und den Blog :-D
    Liebe Grüße Daniela aus Regensburg

    • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:51

      Vielen Dank, liebe Daniela! Hab ein fabelhaftes neues Jahr! Und viele Grüße in den Süden
      Conny

  • Antworten Amelie 30. Dezember 2019 at 19:39

    Danke dir für diesen wie immer grandiosen Rückblick! Alles Gute für 2020! Allerliebste Grüße, Amelie

    • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:51

      Das wünsch ich dir auch. :-*

  • Antworten Agnes 30. Dezember 2019 at 23:07

    Vielen Dank für den Jahresrückblick!
    Ich lese deinen Blog gerne, weil du auch ohne Scham mal im Luxus schwelgst und mich ganz insgesamt die Ästhetik sehr anspricht. Dass ich die Rezepte reizvoll finde, versteht sich von selbst.
    Und am diesjährigen Jahresrückblick schätze ich, dass er sehr ehrlich auch schwierigere Zeiten nicht ausklammert.
    Zum Punkt 96 kann ich nur sagen, dass ich es schade fände, wenn dieser Blog sterben würde. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass der Content-Erzeugungsdruck sehr stressig sein kann. Ich wäre schon zufrieden hier ab und zu etwas zu lesen. Da ich den Blog als Newsfeed abonniert habe, machen mir unregelmäßige Beiträge auch gar nichts aus.
    Alles Gute für Dich und dass Du für Dich eine gute Balance findest!

    • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:53

      Liebe Agnes,
      danke für deine Worte! Ich glaub, ganz sterben wird er nicht, der Blog. Vielleicht wird er sich etwas verändern, wir werden sehen. Ich dank dir fürs Lesen und wünsch dir ein tolles 2020.
      Viele Grüße
      Conny

  • Antworten Tammy 31. Dezember 2019 at 2:23

    Schöne Tradition mit dem Rückblick und 100 Dinge zusammentragen – auch eine ganz schöne Arbeit! Freue mich sehr, dass du deiner Unzufriedenheit entgegen getreten bist! Davon schneide ich mir eine große Scheibe für das neue Jahr ab.
    Herzliche Grüße und hab einen schönen Silvestertag/abend

    • Antworten Tanja Foodistas 31. Dezember 2019 at 13:18

      Ach Conny,
      was für ein spannender Jahresrückblick! Wie schön, dass du durch den Sport ein Ventil gefunden hast und es dir besser geht!
      Riesig freue ich mich natürlich, dass die Foodistas vor allem als Kaltgetränkespezialisten mit von der Partie sind.
      Darum würde ich mich in 2020 umso mehr über ein Wiedersehen mit einem feinen Tropfen freuen.
      Komm gut rein ins neue Jahr, aber ich sehe, wird es auf jeden Fall köstlich!
      Liebste Grüße Tanja

      • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:54

        Bester guter Vorsatz: Uns bei einem Glas Wein wiedersehen.
        Bis dahin: Alles Liebe!
        Conny

    • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:53

      Hab ein tolles neues Jahr, liebe Tammy!

  • Antworten Catherine 1. Januar 2020 at 1:57

    Liebe Conny,
    alles Gute für 2020.
    Ich habe heute das Problem, das Du letztes Jahr hattest – allerdings müssen nur 5 kg weg. Trotzdem – mir graut davor – aber ich weiß, wenn sie weg sind, fühle ich mich besser. Mangelnder Sport ist nicht das Problem – aber eben Wein, Pasteten, Käse….Wie auch immer – herzlichen Glückwunsch zu Deinen 13 kg – ich schaffe mein Ziel dieses Jahr auch. Am 6. Januar geht es los…(und ich hoffe, es geht schnell….vor 22 Jahren habe ich mal 16 kg in 6 Monaten abgenommen – da sollten 5 kg kein Problem sein, oder)
    Liebe Grüße aus Berlin
    Catherine

    • Antworten Seelenschmeichelei 1. Januar 2020 at 9:56

      Ich will auch noch 5. 3 von Dezember. Und 2 waren eh noch auf der Liste. Wir schaffen das. Aber sowas von! 16kg in 6 Monaten sind ja Turbo-Tempo, dann bist du mit den 5 ja Ende Januar schon durch.
      Liebe Grüße in die Zweitlieblingsstadt
      Conny

  • Antworten Catherine 1. Januar 2020 at 2:00

    Liebe Conny,
    zu schnell „enter“ gedrückt – bitte nicht aufhören mit dem Blog.
    Catherine

  • Antworten Eva 1. Januar 2020 at 11:32

    Liebe Conny,
    Ich lese dich so gerne, bitte nicht aufhören. Unregelmäßige Beiträge stören mich gar nicht, dann freut man sich richtig drauf 😊.
    Ich wünsche Dir alles, alles Gute für das neue Jahr, und Hut ab zur Abnahme, ich weiß, wieviel Arbeit und Disziplin das erfordert! Deine Turnschuhe in den instagram Storys motivieren mich immer.
    Grüße aus dem Süden! Eva

    • Antworten Seelenschmeichelei 8. Januar 2020 at 11:12

      Liebe Eva,
      danke für deinen Kommentar! Ich seh schon, ganz aufhören werd ich definitiv nicht.
      Liebe Grüße
      Conny

  • Antworten Monika Mrowietz 4. Januar 2020 at 13:59

    Liebe Conny,
    Deine Ästhetik begeistert und beflügelt mich. Deine persönliche Absicht in 2020 und im Leben wird zeigen, ob es mit Deinem Blog weitergeht. Ich danke Dir jedenfalls für alle Beiträge, die Du mit Liebe und viel Arbeit uns Lesern zur Verfügung stellst…
    Hab ein schönes Leben.
    Monika
    P.S. Und falls Dich eine Verschmelzung aus Kulinarik und Psychologie überkommen sollte, melde Dich einfach :-)

    • Antworten Seelenschmeichelei 8. Januar 2020 at 11:13

      Sehr, sehr gern. Danke für deine Worte, sie beflügeln zurück!
      Viele Grüße
      Conny

  • Antworten Maja 9. Januar 2020 at 13:54

    Endlich bin ich dazu gekommen deinen Jahresrückblick zu lesen, liebe Conny. Ende des Jahres hab ich mir eine Social Media Pause gegönnt und bin lieber durch die Wüste Nevadas gekraxelt. Ich hab jetzt Wanderschuhe. Wer hätte das vor ein paar Jahren noch gedacht…

    Das ist einfach ein tolles Ritual, diese Jahresrückblicke. Weniger toll sind natürlich die Tiefen in deinem Jahr und die fiesen gesundheitlichen Probleme. Ich wünsche dir deswegen für das neue Jahr vor allem Gesundheit und Glück.
    Und dass du machen kannst, was dir Spaß macht. Und wenn es keine Content-Produktion ist, dann was anderes. Ich will mehr Texte von dir lesen und würde mich freuen, wenn du deine Gedanken teilst.
    Ich komme immer gerne hier hin und mag, was du machst und teilst. Auf dass es in 2020 weiter geht, egal wie – ich freu‘ mich drauf!

    Liebste Grüße
    Maja

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