Rezepte Süßes & Kleingebäck

Zuckersüße Glücklichmacher: Cake Pops für den Mädelsabend

6. März 2013

Ein Mädelsabend ist ja schon was Feines. Aber ein Dirty Dancing Mädelsabend? Wie zauberhaft ist das denn mal bitte! Wenn die reizende Baby Ich-habe-Wassermelone-getragen Houseman den coolen Tänzer Johnny Mein-Baby-gehört-zu-mir Castle anschmachtet, dann wurden früher reihenweise die Kleenex-Boxen gezückt. Anschließend sind wir alle wie irre in die Tanzschulen gestürmt und wollten mindestens so gut Mambo tanzen lernen wie Baby. Dummerweise sahen die Tanzlehrer nie so gut aus wie Johnny. 

Die Kleenex-Boxen bleiben heut im Schrank, wenn wir bei unserem Dirty Dancing DVD Mädelsabend in Erinnerungen schwelgen. Dafür wird die zuckersüße Love Story mit ebenso zuckersüßen Cake Pops dekoriert. Die schmecken auch ein bisschen wie ein Kuss von Johnny Castle. Naja, fast.

Cake Pops (etwa 25 Stück)

Für den Rührkuchen

100g weiche Butter
100g Zucker
2 Eier
250g Mehl
Das Marke einer Vanilleschote
Ein halbes Päckchen Backpulver
150ml Milch

3 Esslöffel Kakaopulver 

Für das Frosting
50g Butter
125g Frischkäse
100g Puderzucker
dem Mark einer Vanilleschote

Und außerdem

25 Cake Pop Stiele
eine Packung Candy Melts, z. B. von Wilton oder 350g Kuvertüre
Deko-Klim-Bim nach Lust und Laune: Zuckerperlen, Glitzer… 
Butter und Zucker mit dem Vanilleemark schaumig rühren, dann nacheinander die Eier dazu geben. Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen, esslöffelweise abwechselnd mit der Milch dazugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Eventuell etwas mehr Milch nehmen, wenn der Teig zu fest ist. Jetzt in eine gefettete und gemehlte Kastenform geben und ab in den Ofen. 160° Umluft, eine knappe Stunde. 
Während der Kuchen im Ofen ist, das Frosting zubereiten: Butter und Frischkäse aufschlagen, dann Puderzucker und Vanille unterrühren. Das Frosting könnte man auch mit Zitronen- oder Orangenabrieb, Rum oder anderen Aromen verfeinern.
Wenn der Kuchen fertig ist: Abkühlen lassen. Zumindest so lang, bis er nur noch lauwarm ist. Dann die harte Kruste abschneiden und den Teig zwischen den Händen fein zerkrümeln. Jetzt kommt esslöffelweise das Frosting dazu. Wie viel ihr wirklich braucht, hängt davon ab, wie saftig der Kuchen ist – also am besten nicht alles auf einmal einarbeiten. Wer mag, gibt jetzt noch ein, zwei Schnapsgläschen Rum oder einen Löffel Johannisbeergelee drunter. Ordentlich vermischen – ich nehm dafür die Hände. Feucht-pappig-kompakt, so muss die Masse am Ende sein.
Jetzt kleine Bällchen rollen, so etwa zwei, drei Zentimeter im Durchmesser. Auf ein Küchenbrett legen und kühlen. Entweder 15 Minuten im Froster. Oder eine gute Stunde im Kühlschrank. Oder – hallo Winter – in meinem Fall über Nacht auf dem Balkon.
Wenn die Kuchenbällchen richtig schön fest geworden sind, kann´s weiter gehen. Schmelzt Kuvertüre oder Candymelts über dem Wasserbad. Nicht wundern, Candymelts werden nicht so dünnflüssig wie Kuvertüre, sondern bleiben relativ dickflüssig. Ich war skeptisch, fand aber, dass sie sich gut verarbeiten ließen. Wer es flüssiger möchte, verdünnt die Masse mit Kokosfett (Palmin).
Das Tolle an Candymelts: Es gibt sie in verschiedenen Farben. Ich hab rosafarbene gefunden. Und weil es keine lilafarbenen gab, hab ich dafür weiße Candymelts mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Dafür am besten Farbpulver oder Gel nehmen.
Die Cake Pops Stiele etwa einen halben Zentimeter tief in die Schokolade tauchen und dann in die Kuchenbällchen stecken. Nicht zu weit reinschieben, sonst neigen die Kugeln dazu, zu brechen. Trocknen lassen.
Jetzt die halbfertigen Cake Pops rundum in die Schokolade tauchen und gleich danach Eure gewünschte Deko aufstreuen. Zu guter Letzt lasst ihr die Cake Pops trocknen. Ich stecke sie dafür in einen Steckschaumblock, den ich mit Alufolie überziehe. Styropor geht natürlich genauso. Und jetzt nur noch über die bunten, kleinen Gute-Laune-Macher freuen.

Zugegeben: Cake Pops sind nicht ganz unaufwändig. Wer er sich etwas einfacher machen will, nimmt einen Rührkuchen-Mix. Oder schummelt mit einem Fertig-Rührkuchen. Das muss dann aber ein richtig guter sein.

 Genießt den Tag!

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11 Kommentare

  • Antworten Anonym 6. März 2013 at 11:04

    Deine Cakepos schmecken wirklich so köstlich, wie sie aussehen! Und jetzt habe ich ja auch das Rezept zum Selbermachen. Fehlt nur noch ein Anlass. Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht Dir die Annette

  • Antworten Anonym 6. März 2013 at 11:06

    lecker! VG; Amar

  • Antworten Flowerstar 6. März 2013 at 11:50

    Ich gestehe, Dirty Dancing fand ich immer doof und überhaupt nicht rührend … Deine Cake Pops sehen aber superlecker aus, nur für die würde ich mir den Film doch noch mal antun ;).

    Liebe Grüße,
    Mareike

    • Antworten Seelenschmeichelei 7. März 2013 at 14:07

      Gnihihihi. Ich mach beim nächsten Mal einfach Action-Film Cake Pops. "Iss langsam 5" oder "Herr der Cake Pops" oder so. 🙂

  • Antworten Katja Scherle 6. März 2013 at 12:17

    Dirty Dancing war auch nie meins, aber ich tausche gegen "Pretty Woman" und nehme die Cake Pops dazu 😀

  • Antworten Mademoiselle Sofie 6. März 2013 at 19:38

    Die sehen echt lecker aus! 🙂 Danke schön für das Rezept!
    Ich habe auch vor in nächster Zeit welche zu machen, hatte aber keine gute Beschreibung gefunden.

    Und Dirty Dancing ist ein so toller Film… Könnte ich mir immer wieder mal anschauen! 😀

    Liebe Grüße
    Lena

  • Antworten Ida von Katthult 6. März 2013 at 20:57

    Wow, sehen die toll aus! da hast Du Dir aber wirklich viel Arbeit gemacht – ich schätze mal, der Mädelsabend war ein voller Erfolg. Liebe Grüße aus dem Bloghaus,
    Ida

  • Antworten Vera 7. März 2013 at 10:19

    Haha ja, das musste sein mit der Farbkombi! Aber hey, du bist da doch genauso :)) Silberne Zuckerperlen, silberne Vasen und die fluffig-leicht-sahnig-pastelligen Farbtöne, die zudem auch noch zu deinem Blogdesign passen… das tut mir in der Seele gut, ich werde jetzt einfach noch ein bisschen starren und genießen… 🙂

    In echt ist das ein Regalboden Fichte natur aus dem Bauhaus, lasiert mit der Osmo Einmal-Lasur in Palisander. Kostenpunkt insgesamt ca. 18€, aber einen Massivholztisch kaufen und über Jahre altern lassen war mir zu aufwendig 😉 Und der Sperrmüll hat mich in letzer Zeit leider auch im Stich gelassen, hatte ja immer gehofft dass ich da mal nen netten Fotountergrund finde…

    Liebe Grüße!

    • Antworten Seelenschmeichelei 7. März 2013 at 14:04

      Oh, dann weiß ich ja, wo ich am Wochenende shoppen werden. Bei Max Bahr hamse nämlich keine Regalböden Fichte Natur, sondern nur Sperrholzplatten. Die kann man aber wunderbar mit übrig gebliebenen Flamant-Wandfarben-Musterdöschen pastellig streichen. 😀

      Auch liebe Grüße!

  • Antworten Karin 8. März 2013 at 20:00

    Sehr hübsch geworden. Mal was ganz anderes mit dem Grau!
    Ich bin auch nicht sooo der Dirty Dancing Fan, dafür steh ich auf Pretty Woman und schmachte den (jungen) Richard Gere an!

    Liebe Grüsse!

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