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{The one and only Filmgucksnack} Rustikale Gemüsechips aus dem Ofen

13. November 2013
Titel

Chipse (und Snyder´s Honey Mustard & Onion Pretzel Pieces) haben bei mir allerstrengstes Hausverbot. Ich meide sie wie Miley Cyrus den Angoraschlüpper. Denn wäre die Tüte erstmal aufgerissen – es gäbe kein Halten mehr. Ich bin eben keiner von diese disziplinierten „Nein-danke-ich-hatte-schon-einen“-Menschen. Ich könnte ohne mit der Wimper zu zucken eine ganze Tüte Kettles Maple Bacon vertilgen. Um dann hinterher mit einem furchtbar schlechten Gewissen jeglichen Kohlenhydraten und gesättigten Fettsäuren auf immer und ewig abzuschwören und einen lebenslangen Knebelvertrag im nächstbesten Fitness-Studio abzuschließen. Wie ihr seht, ein durchaus elendes Schicksal.

Gemuesechips-1

Deshalb gibt´s heute mal eine aparte Alternative zum frittierten Kartoffelchip. Bunte Chips aus Rote Bete, Süßkartoffeln und Petersilienwurzeln. Pastinaken, Sellerie und Möhren wären auch ganz famose Hauptdarsteller in der homemade Chips-Tüte.

Petersilienwurzelchips2

Suesskartoffelchips

Rote Beete Chips

Im Gegensatz zu handelsüblichen Kartoffelchips werden diese Gemüsechips nicht frittiert, sondern im Ofen gebacken. Bei den Gewürzen kann man ruhig mutig sein und sich einfach mal quer durch den Kräutergarten oder das Gewürzregal würzen. Zu Rote Bete (<- finally! The way I love Rote Bete!) passt hervorragend etwas Schärfe. Und auch Thymian verträgt sich ganz ausgezeichnet mit der roten Knolle.

Gemuesechips-13

Auf den Süßkartoffeln könnte ich mir auch gut etwas Kreuzkümmel, Kurkuma und einen Hauch Zimt vorstellen.

Gemuesechips-10

 Petersilienwurzeln oder Pastinaken wären Knoblauch und etwas Zitronenabrieb nicht abgeneigt.
Gemuesechips-2

Bunte Gemüsechips aus dem Ofen

Für die Rote Bete Chips
Eine Rote Bete
Ein Esslöffel Olivenöl
Den Abrieb einer Bio Orange
Eine paar Chili Flocken
Eine große Prise Fleur de Sel
Für die Süßkartoffelchips
Eine große Süßkartoffel
Ein Esslöffel Olivenöl
Ein Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
Eine ordentliche Prise Cayenne Pfeffer
Eine große Prise Fleur de Sel
Für die Petersilienwurzelchips
Zwei Petersilienwurzeln
Ein Esslöffel Trüffelöl
Eine ordentliche Prise Trüffelsalz
Die Zubereitung ist immer dieselbe: Gemüse schälen (obacht bei der Roten Bete, die färbt gnadenlos alles und jeden. Unbedingt Einmalhandschuhe tragen beim Schälen), in dünne Scheiben hobeln und in einer Schüssel mit dem Öl und den Gewürzen mischen.
Backbleche mit Backpapier auslegen und die Gemüsechips lose darauf verteilen. Sie sollten nicht überlappen.
Bei 150° Umluft etwa vierzig bis fünfzig Minuten backen – je nach Größe der Chips. Am besten öfter mal nachsehen – zwischen knusprig und verbrannt liegen oft nur wenige Minuten.

Gemuesechips-14

Gemuesechips-12

Alles, was ich dann noch zu meinem ganz persönlichen Fernsehglück brauche, ist eine Kuscheldecke und ein Film mit George Clooney (<- ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt… aber habt ihr mal ‚From Dusk till Dawn‘ gesehen? Gibt es einen hotteren Hottie on Earth?). Oder alternativ mit Kenneth Brannagh. Seine Shakespeare Verfilmung ‚Much ado about nothing‘ ist einer meiner All-time-favourites.

Für alle, die Filme lieben, hab ich hier noch den ultimativen Kinotipp. Das Kino in der Küche von Miss Blueberrymuffin. Schaut unbedingt mal vorbei – es lohnt sich!

Genießt den Tag. Und den Kinofernsehwhatever-Abend.

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21 Kommentare

  • Antworten Frau M. vom zehnten Stock Links 13. November 2013 at 8:58

    OKAY. Ich hatte in letzter Zeit des öftern über Chipszubereitung gelesen und dank deines postings werde ich mir jetzt mal Gemüse zulegen und dann am WE ordentlich Chips produzieren. Die müssten ja auch haltbar sein *hüstel* oder?
    Boah. Yummie!

    • Antworten Seelenschmeichelei 13. November 2013 at 17:32

      Öhm. Ein Haltbarkeitstest konnte leider nicht durchgeführt werden. :issteeinenisstealle:
      Aber erzähl mal, wie lang die Dinger knusprig bleiben. 🙂

  • Antworten la papillonista 13. November 2013 at 10:52

    Danke für das Rezept! Schlicht und einfach, so mag ich das!

  • Antworten Mrs. Mohntag 14. November 2013 at 12:23

    Das klingt verdammt lecker und da ich zur selben Gattung "ich kann nicht nur einen Chip essen" gehöre, werde ich die gesunde Variante mal ausprobieren. Ich bin ja auch ein echter Rote Beete Fan und in Chipform kann ich mir die Knolle sehr gut vorstellen.

    Danke für die Idee!

  • Antworten Geschwister Gezwitscher 14. November 2013 at 13:35

    Yeah was für ein toller Tipp. Ich liebe Chips auch. Zum Glück machen wir so gut wie nie eine auf, außer es sind Gäste da, die beim Vertilgen helfen. 😉
    Liebste Grüße, Eva

  • Antworten Katharina 16. November 2013 at 19:07

    Ach ich bin so froh, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der eine ganze Packung Chips auf einen Sitz essen könnte 🙂
    Die Gemüsechips sehen echt lecker aus. Die Fotos sind wahnsinnig toll geworden!

    Liebe Grüße,
    Kathi

    kipferlundkrapferl.blogspot.co.at

  • Antworten like a piece of New York Cheesecake 17. November 2013 at 13:09

    Auf der Suche nach einer schnellen Verwendungsmöglichkeit für Süßkartoffeln bin ich gerade auf dein Blog gestoßen und musste erstmal ein dickes, fettes Lesezeichen setzen. Doch, hier gefällt es mir! Ich werde wohl öfter reinschauen müssen 🙂

    Schönen Sonntag
    Carina

    • Antworten Seelenschmeichelei 18. November 2013 at 22:44

      Da freu ich mich und sage: Herzlich willkommen, liebe Carina.

      Schöne Grüße
      Conny

  • Antworten Magicwoman 19. November 2013 at 16:48

    Man muß nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, ich suche schon lange ein Rezept für leckere Gemüsechips zum Selbermachen. Ich habe bis jetzt nur gekaufte gehabt, die waren auch nicht schlecht aber selbstgemacht ist doch besser. Danke du liebe.
    Ich bin neu hier und bin über deinen Blog gestolpert und gleich ein Volltreffer. hi hi

    Dein neuer Fan
    Andrea

    • Antworten Seelenschmeichelei 20. November 2013 at 12:27

      Erzähl mal, wie sie dir geschmeckt haben, liebe Andrea.
      Und: Schön, dass du hier bist.
      Liebe Grüße
      Conny

  • Antworten einfallsReich amy k. 19. November 2013 at 19:08

    ich hab noch niiiiiiiiiie sooooooo schöne gemüsechips gesehen 😉 deine fotos sind ganz großes kino!!!
    herzlichste grüße & wünsche an dich
    amy

    • Antworten Seelenschmeichelei 20. November 2013 at 12:29

      Uiuiuiui, was für ein schönes Kompliment, liebe Amy, da werd ich gleich so rot wie die Bete.
      Es grüßt auch ganz herzlich
      Conny

  • Antworten Fräulein Julia 22. November 2013 at 9:54

    Okay, deine Rezepte sind so hübsch simpel erklärt, jetzt führt für mich kein Weg mehr daran vorbei, endlich endlich mal Gemüse-chips selbst herzustellen. Yummy!

  • Antworten Anett 26. November 2013 at 18:21

    Hier in England gibt's solche Chips zu kaufen (leider viel zu teuer)…mit dem Rezept kann ich die jetzt sicher selbst machen 🙂 danke. Sehr schöner Blog und tolle Fotos. 🙂
    Bin froh dich über Ronjas Interview gefunden zu haben 🙂

    Liebe Grüße
    Anett

  • Antworten Helga 16. Mai 2014 at 13:32

    Sensationell, diese Chips in Wort und Bild 🙂

  • Antworten wildpflanzenblog 18. Juli 2014 at 6:36

    Mmmmmm, jetzt erst entdeckt. Das sind tolle Tipps, ich kann mir vorstellen, dass die Chips, so lecker gewürzt, irre gut schmecken!
    lg
    Reni

  • Antworten Eva Schneuwly 10. Dezember 2014 at 15:00

    Sieht super aus und habe mich entschieden sie als Weihnachtsgeschenk zu machen. Was meinst, wie lange ich die im Voraus zubereiten kann?

    • Antworten Seelenschmeichelei 16. Dezember 2014 at 9:27

      Liebe Eva,

      ich hab leider nicht den Hauch einer Ahnung.
      Dafür aber die Kommentatorin weiter unten. 🙂

      Viele Grüße
      Conny

  • Antworten Anonym 14. Dezember 2014 at 19:44

    Habe sie letzte Woche gemacht und seitdem in einer Blechdose aufbewahrt. Sind immer noch schön knusprig! Super Rezept

  • Antworten Ine 15. Februar 2016 at 20:28

    Ich war eigentlich nie so der Rote Bete Fan aber ich musste meine Vorurteile komplett über den Haufen werfen nachdem wir dieses Rezept ausprobiert haben. Man konnte gar nicht mehr aufhören mit essen, so einen Suchtfaktor hatten die. Vielen Dank für das tolle Rezept und dafür, dass du mich von meiner Rote Bete Phobie geheilt hast. 🙂

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