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{Spargelsalat mit Erdbeeren} Und was ich am ESC wirklich spektakulär fand.

25. Mai 2015

Seitdem ich meine Diplomarbeit (<- Thema „Der Mensch als Marke. Über die Konstruktion von Kultstars.) zu Ehren des damals aktuellen Grand Prix Teilnehmers Guildo Horn in froschgrünem Feincord binden ließ, hat der Grand Prix einen ziemlich festen Platz in meinem Herzen. Ich hab zu Herrn Raabs „Wadde hadde dudde da“ Grüne Witwe getrunken und bin fest davon überzeugt, von Michelles „Wer Liebe lebt“ einen Hörsturz davon getragen zu haben (<- selbiges behauptet mein Papa bis heute über Celine Dions Auftritt von 1988). „No no never“ von Texas Lightning hör ich heute noch gern und Roger Ciceros Ansage „Frau´n regier´n die Welt“ kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Und bis heute warte ich darauf, dass die Gruppe Wind noch mal antritt.

 

 

Und wer den European Songcontest formerly known as Grand Prix Eurovision de la Chanson schon so lange verfolgt, für den können Zero Points for Germany jetzt auch nicht wirklich schocken. Wirklich spektakulär fand ich an diesem Abend etwas ganz anderes. Und das hat gar nichts mit Leuchtstreifen am Busen (<- die Britin), der pathetischen Luftgeige aus Slowenien oder dem niedlichen Schweden mit seinem ebenso niedlichen HB-Männchen zu tun.

Das Spektakulärste am ESC war: Arabella Kiesbauer! Sie sah nämlich aus, als hätte sie sich die letzten 15 Jahre einfrieren lassen! Die Gallionsfigur der Trash-Talkshows der Neunziger schien keinen einzigen Tag älter geworden zu sein. Was übrigens nicht nur für ihr Gesicht, sondern auch für Frisur und Stimme gilt. Chapeau, Frau Kiesbauer – das was Sie machen, werd ich in Zukunft auch machen. Aus Gründen…

 

 

Und deshalb gibt´s heute mal wieder was Gesundes: Spargel, Erdbeeren und Rucola – vereint in meinem aktuellen Lieblingssalat. Wie gut, dass Spargel und Erdbeeren zur selben Zeit reifen – sie geben nämlich ein ganz schön schickes Paar ab.

Apropos schick. So schick der violette Spargel auch im rohen Zustand ist, so perplex war ich, als ich ihn aus dem Kochwasser fischte. Färbt er sich beim Kochen doch einfach grün – was für ein Blender! Für den Salat könnt ihr also violetten oder grünen oder weißen Spargel nehmen – ganz nach Lust und Laune.

 

Spargelsalat mit Erdbeeren (für Zwei)

500g violetter oder grüner Spargel
250g Erdbeeren
100g Rucola
Der Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Ahornsirup
4 Esslöffel Olivenöl
Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer


Den Spargel im unteren Drittel schälen und in etwa 4-5 cm lange Stücke schneiden.


Einen Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Zucker und zwei Teelöffeln Salz Salz in einem Topf zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin 5 Minuten lang kochen. Mit einer Schaumkelle heraus nehmen und in Eiswasser abschrecken.


Die Erdbeeren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Rucola waschen und trocknen.


Zitronensaft, Ahornsirup, Olivenöl und 4 Esslöffel Spargelkochwasser vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Rucola auf einer Platte verteilen, Erdbeerscheiben und Spargel darüber verteilen und das Dressing darüber träufeln. Sofort servieren.

 

Zu diesem fruchtig-frühlingshaften Salat passt übrigens ganz wunderbar ein fränkischer Silvaner. Der hält ja schließlich auch jung.

Habt den allerschönsten Pfingstmontag.
Conny

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5 Kommentare

  • Antworten Anja Richter 25. Mai 2015 at 14:53

    hihihi ich lach mich schlapp…den Gedanken mit Arabella hatten wohl irgendwie alle, wobei sie für mich fehl am platze war und die beiden anderen Mädels eine tolle Show gemacht haben…genauso eine tolle Show macht dein salat…ich hab zwar keine Erdbeeren, werde aber trotzdem jetzt meinen Spargel genießen :O)

    ganz liebe grüße, anja

  • Antworten Denise 25. Mai 2015 at 16:03

    Weißt du was ich schockierend fand?
    Nr. 1: Das mein Favorit Österreich sich mit uns den letzten Platz teilte.
    Nr. 2: Wieviele der Grand-Prix Gewinner ich selbst miterlebt habe. Soviel zum Thema älter werden 😉
    Ich esse also mal ein bißchen Spargelsalat 😀

    Liebe Grüße,
    Denise

  • Antworten HIMMELSSTÜCK 25. Mai 2015 at 16:37

    Genau die gleichen Gedanken zu Arabella Kiesbauer hatte ich auch – wie witzig! Da hilft jawohl nur eines: Spargelsalat essen. Werde morgen gleich Erdbeeren kaufen. Den Rest habe ich noch da. Liebe Grüße, Rahel

  • Antworten Rebecca 25. Mai 2015 at 20:33

    Ich muss grad sehr schmunzeln über deinen Beitrag! Ich liebe das Songfestival auch und über Arabella, ja da dachten wohl wirklich alle das gleiche 😉 Und über den Schweden muss ich ja nichts mehr sagen oder? 😉 In diesem Sinne, herrlicher Spargelsalat! 😛 Man sagt ja auch, was gleichzeitig reif wird, schmeckt auch prima zusammen 😉
    Alles liebe,
    rebecca

  • Antworten Tonkabohne Sabine 25. Mai 2015 at 21:26

    Liebe Conny,
    Ich mache immer einen großen Bogen im den Grand Prix …
    Dein Salat sieht sehr ansprechend aus 🙂
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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