Rezepte Salate & Suppen

{Rotkohl mal anders} Als herbstlicher Salat mit karamellisierten Walnüssen, Pecorino und Datteln

2. November 2013

Als ich bei Nadine von Dreierlei Liebelei vor einigen Tagen diese wahnsinnig fotogene Rote-Bete-Suppe entdeckte, war klar: Etwas herbstlich Rotes muss auf den Tisch, äh, auf die Standard-Fotountergrund-Apfelkiste. Nun sind Rote Beete leider so gar nicht mein Fall (<- ich hab´s ja wirklich versucht, sie zu mögen. Weil sie so irre hübsch sind.). Also musste eine Alternative her. Ich gebe zu, ein wenig bekloppt ist es schon, sich das Abendessen nach seiner Farbe auszusuchen – aber als Foodblogger darf man das, nech?

 

 

Ein Gemüseschaufensterbummel später war klar: Es wird ein Rotkohlsalat (<- ich sage jetzt der Einfachheit halber einfach mal Rotkohl. Da, wo ich herkomme, heißt Rotkohl nämlich Blaukraut. Aber das verstehen die Nordlichter um mich herum immer nicht).

 

Rotkohl ist nicht nur sehr fotogen. Sondern auch viel zu schade, um immer nur die zweite Geige neben Gans, Ente und Wild zu spielen. Heute übernimmt er mal die Hauptrolle. In einem herbstlichen Salat. In den Nebenrollen: Karamellisierte Walnüsse, würziger Pecorino, süße Datteln und ein fruchtiges Dressing mit Orange und Granatapfel.

 

Irgendwie klar, dass mein Rotkohlsalat so gar nicht rot daher kommt, sondern vielmehr lila. Scheint Lilafarbenes doch langsam aber sicher zum Markenzeichen der Seelenschmeichelei zu werden. Quasi Signature Food. Aber ganz egal, ob er jetzt lila oder gelbgrüngekringelt ist: Probiert ihn unbedingt mal aus, diesen Rotkohlsalat. Sogar der Lieblingsgatte hat zweimal Nachschlag genommen. Und das ist quasi der Ritterschlag für jegliche Form von Salat.

 

 

Herbstlicher Rotkohlsalat

mit karamellisierten Walnüssen, Pecorino, Datteln und Orangen-Granatapfel-Dressing (Als Hauptspeise für Drei)

Ein halber Kopf Rotkohl
80g Walnüsse
Ein Esslöffel brauner Zucker
Sechs bis acht Datteln
100 g alter Pecorino
Ein Esslöffel Orangenmarmelade
Zwei Esslöffel weißer Balsamico
75 ml Orangensaft
75 ml Granatapfelsaft
Drei Esslöffel Walnussöl
Eine kleine rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer
Den Rotkohl in feine Streifen hobeln. Die Zutaten fürs Dressing vermischen und über den Rotkohl gießen. Mit den Händen gut durchkneten und mindestens zwei Stunden ziehen lassen. Das macht den Kohl wunderbar mürbe und besser verdaulich.
In einer Pfanne den braunen Zucker karamellisieren, die Walnüsse dazu geben und kurz durchschwenken. Auf einen Teller geben und erkalten lassen. Dann in kleine Stücke zerkrümeln.
Den Pecorino mit einem Sparschäler in Späne hobeln.
Die Datteln entkernen und vierteln.
Den durchgezogenen Rotkohlsalat nochmal abschmecken und dann mit Walnüssen, Pecorino und Datteln mischen.

 

 

 

Mögt ihr Herbstsalate? Oder darf es lieber eine wärmende Suppe sein?

Genießt den Tag!

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7 Kommentare

  • Antworten Geschwister Gezwitscher 2. November 2013 at 21:24

    Haha ein Abendessen nach Farbe ausgesucht. Super! Sieht aber auch wirklich wunderhübsch aus das Lila. Und das Rezept hört sich spannend an, mal was anderes.
    Liebste Grüße, Eva

  • Antworten p-moments 2. November 2013 at 21:33

    Super Fotos!
    Rotkohl im Salat mag ich auch sehr gerne!

    Danke für das tolle Rezept!

    LG,
    edina.

  • Antworten Feel Wunderbar 2. November 2013 at 21:41

    Wow… deiner Fotos sind mal wieder der absolute Wahnsinn – einfach wunderschön!
    Ich liebe das hübsche, intensive Lila in Kombination mit dem rustikalen Hintergrund – einfach perfekt 🙂
    Liebste Grüße
    Vivienne

  • Antworten Villa Lieblich 3. November 2013 at 7:03

    wundervolle bilder wieder ein genial schöner post♥

  • Antworten Inka Cee 3. November 2013 at 12:18

    Ich glaube fast, ich höre auf, Deinen Blog zu lesen. Jedenfalls Sonntags. Das frustriert unheimlich, wenn ich dann zum Kühlschrank renne und reinschau und feststelle: Mist. Kein Rotkohl da! 😉

    • Antworten Seelenschmeichelei 4. November 2013 at 18:33

      Wenn du mir sagst, was du nächsten Sonntag im Kühlschrank hast, koch ich was damit. 🙂

  • Antworten la papillonista 13. November 2013 at 10:54

    Hihi! Echt schöne Fotos! Der Rotkohl ist wirklich Fotogen 🙂

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