Malediven Reisen

{Paradise found} Kandolhu, Malediven

2. Juli 2017

Kandolhu Malediven Reisebericht | seelenschmeichelei.de

Mit nur 30 Villen ist Kandolhu,  einen 25-minütigen Airtaxi-Flug von der Flughafeninsel Hulule entfernt, ein umwerfend schönes Hideaway für alle, die ihren Urlaub lieber unter Fischen als unter Menschen verbringen. Eine Malediveninsel wie wie aus dem Bilderbuch, sie hat unser Herz im Sturm erobert und waren nun schon zum zweiten Mal dort. Warum? Darum:

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#1: Entspannter Barfuß Luxus ohne Chi Chi

Fast könnte man sich fühlen wie Robinson Crusoe – nur dass der weder so bequem geschlafen noch so gut gegessen haben dürfte.

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Auf Kandolhu hast du die Wahl zwischen fünf Villen-Kategorien: Die einfachste ist die Jacuzzi Beach Villa. Sechs davon gibt es auf der Insel, sie liegen am breitesten Strandabschnitt. Das Highlight der Villen ist das Open Air Bad mit Jacuzzi-Wanne und Rainshower im Freien. Was gibt es Schöneres, als im Freien zu duschen?

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Die zweite Woche haben wir in einer der fünf Pool Villas verbracht. Mit 150qm bieten sie herrlich viel Platz – und noch mehr Privatsphäre. Und nichts schmeckt so gut wie das Glas Rosé, das man am späten Nachmittag im privaten Pool trinkt. Nicht, dass ein Pool wirklich nötig wäre, wenn der indische Ozean nur fünf Schritte entfernt ist…

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Die acht Duplex Pool Villas sind zweistöckig, haben einen großen privaten Pool und einen herrlichen Blick vom Balkon vor dem Schlafzimmer im ersten Stock. Da die meisten von ihnen jedoch direkt hinter den Wasservillen liegen, wären sie jetzt nicht unsere bevorzugte Kategorie.

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Ocean Villas und Ocean Pool Villas stehen auf Stelzen in der Lagune. Von deiner eigenen Terrasse aus kannst du den ganzen Tag aufs Meer gucken. Die Ocean Pool Villas haben nicht nur einen eigenen Pool auf dem Sonnendeck, sondern auch ein spektakuläres, gläsernes Bad. Was durchaus zu – hüstel – interessanten Sicht-Begegnungen mit vorbeischwimmenden Schnorchlern führen kann.

#2: Die Ausblicke! Diese Schönheit!

Ich könnte ja den ganzen Tag nur aufs Wasser gucken. Auf dieses kristallklare Meer, das in allen nur denkbaren Blau- und Türkistönen schillert. Überhaupt ist Kandolhu quasi das Role Model einer Malediveninsel. Kreisrund. Weiße, puderzuckerfeine Strände. Palmen, die sich sanft im Wind wiegen.

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Dazu eine Architektur, die die Schönheit und Tradition ihrer Umgebung spiegelt. So erinnert der Sea Grill an die typischen, aus Korallenstein gebauten Häuser der Malediver, die Dächer der Duplex Pool Villen an die traditionellen Dhonis, die typisch maledivischen Boote.

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#3: Ein Paradies für Foodies

Vier verschiedene Restaurants für maximal 60 Gäste – das ist einzigartig auf den Malediven! Ob unkomplizierte, zeitgemäße Küche mit asiatischem Touch im „Market“, mediterranes Fine Dining im „Olive“, frischen Fisch und unglaublich leckere Curries im „Sea Grill“ oder japanisches Teppanyaki im „Banzai“ – was Chefkoch Mickael Farina und sein Team da mitten im indischen Ozean auftischen, das ist schon ganz, ganz großes Gaumenkino. Eine moderne, zeitgemäße Küche mit lokalem Twist und einer Vielfalt, bei der man auch nach zwei Wochen noch Neues entdeckt.

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#4: Ein All Inclusive, das seinen Namen verdient

Um es klipp und klar zu sagen: Ich bin kein Freund von All Inclusive Konzepten. Bedeutet das doch nur allzu oft Essen in Buffetform, drittklassige Weine aus dem Tetrapak und Cocktails, in denen die Spirituosen nur in homöopathischen Dosen vorkommen. Kandolhu zeigt, dass es auch anders geht. In allen Restaurants isst du á la carte, auch das Frühstück ist übrigens zum großen Teil á la carte. Dazu gibt es ein köstliches Snack Menu an der Bar, viel zu gute Drinks und eine umfangreiche Weinkarte mit 30 richtig ordentlichen AI Weinen, Cava und Prosecco. Unser Highlight: Der Weinkühlschrank in der Villa. Unnötig zu erwähnen, dass auch Markenspirits wie Absolut, Bombay Sapphire, Jim Beam etc. inklusive sind. Nicht nur an der Bar. Auch in der Minibar.

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#5: Der Service! Das Team!

So locker – und doch so aufmerksam. Wenn du es möchtest, gehörst du auf Kandolhu ab Sekunde 1 zur Familie. Hier gibt es keinen Butler, der dir den Popo pudert und keine sterile Perfektion. Sondern ein junges, warmherziges, offenes, lustiges Team. Ein Team, im dem jeder, vom Gärtner bis zum General Manager mit einem ehrlichen Lächeln auf den Lippen dafür sorgt, dass du dich rundum wohl fühlst.

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Let´s talk Tacheles: El Nino, Coral Bleaching und die Unterwasserwelt

Ich muss es leider so offen sagen: Der 2016er El Nino hat verheerende Schäden an den Hausriffen hinterlassen. Wir haben es letztes Jahr schon befürchtet, dieses Jahr dann die traurige Gewissheit: Die Hartkorallen am Riff von Kandolhu sind zu 90% tot. Und an den übrigen maledivischen Hausriffen sieht es leider nicht wirklich besser aus. Zu hoch waren die Temperaturen im Flachwasserbereich im letzten Jahr. Zum Glück hat das den Fischreichtum am Hausriff so gar nicht negativ beeinflusst: Es gibt Schildkröten im Überfluss, viel Schwarmfisch, wogende Anemonenfelder mit den lustigen Clownfischen, Ammenhaie und Weißspitzen-Riffhaie, die lustig knurpsenden Papageienfische, Muränen und vieles mehr. In größeren Tiefen sind zum Glück auch die Korallen intakt wie eh und je.

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Mehr übers Tauchen im Nord Ari Atoll und die Unterwasserwelt auf Kandolhu gibt´s dann demnächst für euch. Aber vorher hab ich noch einen Post zur ewigen Streitfrage in der Pipeline: Malediven in der Regenzeit: Yay oder nay?

Bis dahin wünsch ich euch ein paar sonnige Sommertage!

Conny

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6 Kommentare

  • Antworten Ingrid 2. Juli 2017 at 14:23

    ein Traum, danke Conny für die tollen Fotos und – wie immer – die Kommentare die einem ein Lächeln ins Gesicht ……. 😉

    • Antworten Seelenschmeichelei 2. Juli 2017 at 15:47

      Liebe Ingrid, vielen Dank! Hier darf ich´s ja schreiben – anderswo werd ich gelöscht. 😉

  • Antworten Sigrid 2. Juli 2017 at 14:53

    Ein objektiver Bericht, wundervolle Fotos – genauso haben wir Kandolhu erlebt. Ich möchte am liebsten gleich wieder los … Zu Deiner Frage: Ich möchte nicht von 14 Tagen Urlaub 10 Regentage, neeee!

    • Antworten Seelenschmeichelei 2. Juli 2017 at 15:48

      Furchtbar, gell? Kaum ist man daheim, muss man schon wieder buchen!

  • Antworten Marco 6. Juli 2017 at 8:29

    Danke für den wunderbaren Einblick! …wollten wir doch nochmals auf Baros, so stehen nun 2 Inselnamen auf unserm Notizblock am Kühlschrank 😉

    • Antworten Seelenschmeichelei 9. Juli 2017 at 7:26

      Nach Baros könnt ich ja auch wieder… :soifz: Na wenigstens könnt ihr bei der Entscheidung nix falsch machen. 😀

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