Plätzchen, Kekse, Macarons Rezepte

{Mama ist die Beste} Muttertags-Macarons machen sich auf die Reise.

28. April 2013

Ja, ich weiß, ich bin früh dran. Aber erstens ist es nie zu früh, an die beste Mama von allen zu denken. Und zweitens weilt genau die am Muttertag an einem lauschigen Strand – und dahin wollte ich die zarten Macarons dann doch nicht schicken. Macarons. 

Meinlieberherrgesangsverein, wie meine Oma so gern sagte. Was hab vor einen Respekt vor diesen Friandises divines. Bislang liegt meine Expertise nämlich eher darin, sie zu vernaschen als sie zu backen. Nach tagelanger Rezept-Abwägerei hab ich mich für das von Dani entschieden: Klick

Als alter Schisser hab ich natürlich noch einen Plan B in der Hinterhand. Beruhigend ordinäre Orangenkekse, die ich schnell mit Hilfe meines guten alten Brigitte Keksstempels gemacht hab. Nur  so für den Fall der Fälle jetzt mal….

Aber bevor wir an Plan B denken, stürzen wir uns jetzt erstmal kopfüber in Plan A. Bon Macaronage, mes chers Amis!


Et voilá: 

Vanille-Macarons mit Himbeer-Ganache

Tonkabohnen-Macarons mit Rhabarber-Ganache

Mokka-Macarons mit dunkler Rum-Ganache

Die machen sich jetzt auf die Reise… ich hoffe, sie kommen heile bei Mama an. Bon Appétit!  Und für Euch kommen hier die Rezepte. 

Für die Schalen (ca 30 Stück) 


90 g Eiweiß
1 Prise Salz
30 g Kristallzucker
200 g Puderzucker
110 g gemahlene Mandeln 
Lebensmittelfarbe, am besten Gel oder Pulver

Für die Mokka-Macarons: Ein Teelöffel Instant-Espressopulver

Für die Himbeer-Macarons: Etwas gemahlene Tonkabohne

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Wer mag, malt kleine, etwa drei Zentimeter große Kreise auf die Rückseite des Backpapiers, z. B. mit Hilfe einer Münze. Dann geht das Aufspritzen des Teigs später leichter.
Die Mandeln im Mixer nochmals fein vermahlen. Mit dem Puderzucker mischen und durch ein feines Sieb streichen. Das Eiweiß mit Salz, Kristallzucker und Lebensmittelfarbe richtig, richtig, richtig steif schlagen.  Dann vorsichtig das Mandel-Zucker-Puder unterheben, am besten in zwei Portionen. Die Experten sagen, der Teig soll dann wie Lava sein. Naja, dickflüssig und „schlotzig“ halt.

Für die Mokka-Macarons einen Teelöffel Instant-Espressopulver mit den Mandeln vermahlen.
Für die Rhabarber-Macarons etwas frisch gemahlene Tonkabohne zum Teig geben. Und für die Himbeer-Macarons etwas Vanille.

Einen Plastik-Spritzbeutel in ein Glas setzen, den Rand umstülpen und dann den Teig einfüllen. Die Spitze abschneiden und die Macaron-Schalen aufs Backpapier spritzen. Jetzt – und das ist ganz, ganz wichtig – lässt man das Ganze für ein Viertelstündchen stehen. Der Teig trocknet dann von außen etwas an und zerfließt beim Backen nicht so stark. 

Jetzt sind die Macaronschalen fertig für den Ofen. 140° Umluft. 12-14 Minuten. Untere Schiene. Anschließend auf einer kalten Fläche abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Backpapier lösen.

Für die Frucht-Ganache

100 g weiße Valrhona Schokolade
45 g Sahne
50 g Obstpüree, ich habe einmal Himbeer und einmal Rhabarber genommen

Die Schokolade fein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann kräftig verrühren, bis die Masse homogen ist. Dann das Obstpüree darunter ziehen. Abkühlen lassen.

Für die dunkle Schokoladen-Ganache

100 g dunkle Valrhona Schokolade, z. B. Caraibe mit 66% Kakaoanteil
100 g Sahne

Die Schokolade fein hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann ordentlich verrühren, bis die Masse homogen ist. Abkühlen lassen. Vor dem Verwenden kräftig mit einem Schneebesen aufschlagen, das macht die Ganache fluffiger.

Die Ganaches nun ebenfalls in Spritzbeutel füllen. Jeweils einen kleinen Klecks auf eine Macaronschale geben und eine andere sanft darauf setzen. Bon Appétit!

Genießt den Tag!

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14 Kommentare

  • Antworten seezwerg 28. April 2013 at 18:45

    Alle Achtung, hast du sie wirklich selber gebacken? so schön geworden wie Mona Lisa 😉
    Brauchst du meine Adresse? Kannst mir auch welche schicken!!!!
    Frau Seezwerg am Seezwergsee 🙂

    Danke dir für das Rezept, suche schon lange danach, es ist nicht so kompliziert und mit guten Tipps

  • Antworten SHELIKES 28. April 2013 at 18:46

    Liebe Cornelia,
    die Macarons sehen ja wie gekauft aus! Die hast du doch nicht selbst gemacht!?! Sie sind richtig schön geworden, deine Mama wird sich riesig freuen! :))

  • Antworten Anonym 28. April 2013 at 20:55

    Oh, wie hübsch und bestimmt sehr lecker….ob da noch welche übrig sind für deine
    allerliebsten Kollegen? 🙂

  • Antworten Anonym 28. April 2013 at 20:56

    ….ach so: fragt sich Pia 😉

  • Antworten Barbara 29. April 2013 at 7:57

    Conny, ich schmelze dahin. Ober-zauberhaft, und die sehen so perfekt aus! Ich kann's kaum erwarten, dass ich meinen neuen Ofen habe, dann muss ich das so-fort nachmachen. :*

  • Antworten Manuela Reichel 29. April 2013 at 12:26

    Da wird Mama aber Augen machen!
    Und dein Schwesterherz bekommt vielleicht auch endlich mal was von deinen traumhaften Leckereien ab…
    Bussi

  • Antworten Schwarzwaldmaidli 29. April 2013 at 15:11

    Wow, sehen die klasse aus!! Respekt vor deinem Können 🙂
    Liebe Grüße

  • Antworten p-moments 29. April 2013 at 17:49

    Wow!!! Die Macarons sehen so perfekt aus, ich kann mich an deinen tollen Bilderchen gar nicht satt sehen, so schön finde ich diese.
    Ich plane schon lange Macarons zu machen und ich glaube die Zeit naht langsam aber sicher.
    Dein Blog ist wunderschön und mit vielen tollen Fotos versehen!

    Einen wunderschönen Abend wünsche ich,
    Edina.

  • Antworten Vera 2. Mai 2013 at 8:41

    Aaah Conny, gib es zu, du hast 5 Jahre bei Ladurée in der Produktion gearbeitet! DAS sind mal Macarons. Man sieht ja oft welche in der Bloggerwelt, aber so perfekte? Die Form, der "pied", die Farben, so glatt und so perfekt… nä. Solche hab ich noch nicht gesehen. Magazin- und fernsehreif. Kann man sich irgendwie als deine Zweitmama bewerben? Oder wo arbeitest du denn? Dann fange ich da auch an und deinen Kollegen bringst du doch bestimmt mal was mit.
    Und dann auch noch mit Rhabarber und Tonka, das stelle ich mir so unheimlich verdammt lecker vor… hach…

    Also wenn ich auch nur das geringste bisschen dazu in der Lage wäre, für ein paar solcher Macarons würde ich dir sofort deinen Traumtisch bauen 😉 Der wäre ja übrigens auch meins… diese rauhe, ungeschliffene Tischplatte… perfekt auch als Fotountergrund, hihi.

    So einen Flugzeugterminalkeller könnten wir echt gebrauchen. Zur Zeit wird ja noch alles irgendwie in Kommoden, hinter die Türen und in unseren Minikeller gestopft. Mein Kleiderschrank bietet auch fast unendliche Stopfmöglichkeiten. Und pssst, einiges kommt auch heimlich in das Zimmer vom Männchen. Aber bevor das noch auffliegt ("Schaahaaatz, was machen eigentlich die rosa Pompoms in meiner Werkzeugkiste?") und Streit gibt, sollten wie vielleicht was anmieten 😀

    Alles Liebe, drück dich!

  • Antworten Jeanny 7. August 2013 at 14:38

    so so so sauschön (sorry for the sau 🙂 aber ist so <3)
    xoxo!
    Jeanny

  • Antworten Anonym 11. November 2013 at 23:52

    Hallo, habe Deinen schönen Blog mit den bezaubernden Fotos erst entdeckt. Verrätst Du mir, woher Du die schönen Verpackungs- bzw. Geschenktütchen hast, in die die Macarons eingepackt sind? Leider sind meine Macarons wieder nicht so gut gelungen, seufz. Herzliche Grüße Berit

    • Antworten Seelenschmeichelei 12. November 2013 at 19:06

      Hallo Berit,
      die Tütchen sind ganz normale Cellophanbeutel (bekommst du z. B. für kleines Geld bei Amazon). Die Topper hab ich selbst gestaltet, ausgedruckt und einfach oben die Tütchen damit verschlossen.
      Liebe Grüße
      Conny

  • Antworten Katharina 27. Januar 2014 at 11:07

    Die Macarons sind sehr schön gelungen und auch noch wirklich hübsch dekoriert. Glückwunsch!

  • Antworten Florentine 13. Oktober 2015 at 21:10

    Wow! Danke für das Rezept! Ich bin durch Deine wunderschönen Bilder aufmerksam geworden und hab mir das erste Mal ein Macarons-Rezept durchgelesen, ohne gleich den Kopf einzuziehen und zu denken, dass ich das nicht hinbekommen würde. Die werden in den nächsten Tagen definitiv mal probegebacken. Ist zwar nicht Muttertag, aber Mami hat Geburtstag 🙂 Hoffentlich gelingt’s!

    Lieben Gruß
    Florentine

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