Fisch & Fleisch Rezepte

Homemade Wildschwein-Burger mit Cranberry-Kompott und Süßkartoffel-Pommes

23. November 2014
Burger mal anders. Seelenschmeichelei.blogspot.de
Uff. Die letzten beiden Wochen waren pickepackevoll. Voll mit Terminen, Tumulten und tollen neuen Menschen in meinem Leben. Grund Nummer 1 war die BLOGST14 – diese legendäre, von Tastesheriff-Clara und 23-qm-Stil-Ricarda organisierte deutsche Blogger-Konferenz (<- keine Angst, ich werd nicht die dölfzigste Berichterstattung liefern. Das haben andere schon viel besser gemacht, wie ihr hier nachlesen könnt: Über die Blogst14).
Grund Nummer 2 war der Kulinarik Gipfel, zu dem Kerrygold am Freitag nach Berlin geladen hat. Wir (<- eine Horde hungriger Foodblogger) haben mit Patricia Kelly (<- ja, die von den Kellys) Tarte aux Pommes gebacken, mit Franzi Schweiger (<- Pâtissiere & Sternerestaurantbesitzerin) Riesengarnelen mit gebratenen Salatherzen und Maracuja-Emulsion zubereitet – und das ein oder andere Gläschen Grünen Veltliner getrunken (<- damit wäre dann auch der Gegenbeweis angetreten, dass Foodblogger überwiegend abstinent leben).
Apropos Kerrygold. Für die irische Buttermarke durfte ich vor ein paar Monaten eine ganze Strecke an Rezepten zum Thema „Wild“ entwickeln. Mal davon abgesehen, dass es schier ein Ding der Unmöglichkeit war, mitten im Sommer Wildbret zu bekommen, hat das Projekt allergrößten Spaß gemacht (<- vor allem auch dem Gatten, der mit vollen Backen im siebten Fleischhimmel war).
Dieser sauleckere (<- haha, Wortwitz) Wildschwein-Burger war eines der Rezepte, die ich für Kerrygold ausgedacht habe. Das herb-süße Cranberry-Kompott passt zur Wildsau wie ne Stulle zur Butter.
Zwischen Fleisch und Brötchen drängelt sich noch eine Scheibe kräftig-würziger Stilton. Rucola bringt eine bittere Note, der Senf eine wohl dosierte Schärfe mit. Knaller Kombination. Echt jetzt.
Burger mal anders. Seelenschmeichelei.blogspot.de

 

Burger mal anders. Seelenschmeichelei.blogspot.de

Wildschwein-Burger mit
Cranberry-Kompott und Süßkartoffel-Pommes

4 Portionen
Für die Burger
600g Wildschweingulasch
4 Burgerbrötchen
1 Esslöffel Butter, z. B. Kerrygold Pfefferbutter
Das Wildschweingulasch durch den Fleischwolf drehen. Wer
keinen Fleischwolf hat, bittet den Metzger, das Wildschweingulasch zu Hack zu
verarbeiten. Alternativ könnte man es auch mit einem scharfen Messer ganz fein
hacken.
Das Hack in vier gleich große Portionen teilen und zu
Burgern formen. Kerrygold Pfefferbutter in einer Pfanne erhitzen und die Burger
darin etwa drei Minuten auf jeder Seite braten.
Für die Süßkartoffelpommes
600g Süßkartoffeln
2 Esslöffel Butter, z. B. Kerrygold Pfefferbutter
Den Ofen auf 200° Umluft vorheizen.
Die Süßkartoffeln schälen und in Pommes von etwa 1cm
Kantenlänge schneiden.
Die Pfefferbutter schmelzen und zusammen mit den Pommes in
einen Gefrierbeutel geben. Verschließen und gut durchschütteln, bis alle Pommes
von der Butter bedeckt sind.
Auf einen mit Backpapier ausgelegten Rost geben und 20
Minuten backen. Dabei einmal wenden. Obacht: Süßkartoffelpommes werden nicht so knusprig, wie man das von normalen Pommes kennt.
Für das Cranberrykompott
125g getrocknete Cranberrys
200ml Cranberrysaft
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Speisestärke

 

Die Speisestärke mit zwei Esslöffeln Cranberrysaft glatt
rühren.
Den restlichen Saft mit den Cranberrys in einem Topf geben
und etwa 10 Minuten lang sprudelnd kochen lassen. Dann mit der angerührten
Speisestärke binden.
In ein heiß ausgespültes Weck- oder Schraubverschlussglas
geben, verschließen und abkühlen lassen.
Fürs Burger Finish:
8 dünne Scheiben Gurke
1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
Etwas Rucola oder anderer Salat nach Wahl
4 Esslöffel Cranberrykompott 
4 dünne Scheiben Stilton (sehr würziger, englischer Blauschimmelkäse. Wer es milder mag, nimmt Cheddar)
4 Teelöffel scharfer englischer Senf
 
Burgerbrötchen halbieren und auf dem Toaster kurz anrösten.
Auf die untere Hälfte etwas Salat nach Wahl sowie geben, die
obere Hälfte mit Senf bestreichen. Den Wildschweinburger auf die untere Hälfte
setzen, mit Käse und Cranberrykompott belegen und mit Gurkenscheibe und
Zwiebelringen toppen. Die obere Brötchenhälfte darauf setzen – fertig.
Mit den Süßkartoffelpommes servieren und das restliche
Cranberrykompott dazu reichen.
 
Burger mal anders. Seelenschmeichelei.blogspot.de

 

Burger mal anders. Seelenschmeichelei.blogspot.de
Für alle, die gerade auch so sonntagsfaul auf dem Sofa liegen wie ich, gibt´s hier noch ein paar höchst subjektive Blog-Lese-Tipps von Menschen, die ich vor kurzer Zeit kennen lernen durfte und die auch im Leben 1.0 ziemlich töfte sind:
Fröhliches Bloglesen und den allerschönsten Abend wünscht
Conny

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19 Kommentare

  • Antworten Fee ist mein Name 23. November 2014 at 16:48

    Das sind großartige Fotos und inhaltlich läuft mir auch gerade das Wasser im Mund zusammen. Ich habe mich übrigens sehr gefreut, dass wir auch mal "ganz in echt" Hallo gesagt haben :)!

  • Antworten Seelenschmeichelei 23. November 2014 at 16:50

    FEEEEEE, ich hab dich ja gar nich verlinkt! Wird gleich nachgeholt. Wobei dich ja eh jeder kennt. Hab mich auch sehr gefreut!

    • Antworten Fee ist mein Name 23. November 2014 at 18:40

      Ach, so war das doch gar nicht gemeint. Das freut mich aber trotzdem sehr <3

  • Antworten Querbeet 23. November 2014 at 16:50

    Liebe Conny,
    wunderbares Rezept und wunderschöne Fotos! 🙂
    Schade, da haben wir uns wohl auf der Blogst verpasst 🙁
    Na ja, vielleicht haben wir ja ein anderes mal die Möglichkeit, uns kennen zu lernen.
    Herzliche Grüße
    Nicole

  • Antworten Denise 23. November 2014 at 17:05

    Verzeihung, aber wie geil klingt das denn :D?
    Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, ganz tolle Kombination!

    Liebe Grüße,
    Denise

  • Antworten die-luetten-und-meer 23. November 2014 at 17:13

    Hallo meine Liebe, wundervolle Fotos, ich buche bei dir mal einen Fotoskurs 🙂
    Ich finde dich übrigens auch ziemlich töfte! Ich hoffe bis bald im Leben 1.0!
    Dir auch einen schönen Abend.

  • Antworten Daniel 23. November 2014 at 18:26

    Super Fotos und ebenso tolles Rezept. Damit kann man einen Mann wirklich beeindrucken, der ist perfekt für den nächsten Männer-Kochabend.

    Danke und beste Grüße
    Daniel

  • Antworten HIMMELSSTÜCK 24. November 2014 at 8:06

    Mir läuft auch das Wasser im Mund zusammen…um 09 Uhr morgens, nach dem Frühstück…mmmmhhh
    Liebe Grüße, Rahel

  • Antworten trickytine 24. November 2014 at 10:50

    dafür habe ich nur ein wort: BRUTAL!

  • Antworten Jens 24. November 2014 at 14:31

    BOAH!

  • Antworten Juliane Haller 25. November 2014 at 9:28

    Herrlich! Genau mein Ding! 🙂 Und ich hab mich sehr gefreut, Dich kennen zu lernen. Bis hoffentlich bald mal wieder!

  • Antworten Claudia von Dinner um Acht 25. November 2014 at 21:51

    Wunderbarer Burger. Aber mal eine Frage – klappt das wirklich mit den Süßkartoffel Pommes im Ofen? Bei mir sind die im Ofen immer nur lätschig geworden.
    LG, Claudia

    • Antworten Seelenschmeichelei 26. November 2014 at 8:58

      Hallo Claudia,
      so richtig kross wie frittiert werden die im Ofen nich. Eher Wedges-mäßig.
      Viele Grüße
      Conny

  • Antworten angie 27. November 2014 at 11:37

    soooo viele süße bilder!!! danke für das rezept und liebe grüße von angie

  • Antworten Emilie 27. November 2014 at 16:18

    oohh mein Gott, das klingt 'pervers' gut!!! Ich hoffe ich komme bald dazu, das mal nachzukochen.
    Ich bin übrigens über deinen Artikel bei der W&V auf deinen Blog aufmerksam geworden, der Klick hat sich gelohnt! Tolle Bilder, gute Rezepte = eine Leserin mehr. Ich freue mich auf deinen nächsten Posts.
    Liebe Grüße aus Köln,
    Emilie

  • Antworten Küchenmaus 28. November 2014 at 8:27

    Wow,…das sieht ja traumhaft lecker aus! wunderschöne Fotos.

    Ich würde dich gerne zu unserer Foodblog Community Küchenplausch einladen. Es wäre toll wenn du mal bei uns vorbei schaust. 🙂

    Liebe Grüße
    Isabell

  • Antworten Schlotti 10. Dezember 2014 at 19:36

    Himmlisch!! Mehr kann ich gerade nicht sagen. 😀

  • Antworten Paleo Diät Iris 13. Februar 2015 at 23:58

    Wow, jetzt versteh ich warum du den sechsten Platz im FoodBlogContest gewonnen hast 🙂 Optisch (und bestimmt auch geschmacklich) der Hammer! Da steckt viel Liebe drin …

    bei mir auf http://www.paleolifestyle.de geht es eher um artgerechte Ernährung die ist nicht so sexy 🙂

    Weiter so!

    LG

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