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{Herbstfreude} Mamas Zwetschgenknödel

29. September 2013
Titel

Wenn er so daher kommt, kann er gern noch ein bisschen länger bleiben, der Herbst: Morgens neblig, später dann knackig blauer Himmel, Sonne, die durchs gelb-rote Laub an den Bäumen blinzelt, eine herrlich frische Luft und beim Blick aus dem Fenster: Eichhörnchen, die durch die Bäume flitzen.

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Das schreit nach einem langem Herbstspaziergang (<- ich wette, der beste Ehemann von allen bekommt jetzt schon Angst, wenn er das liest. Männer und Spaziergänge, ihr wisst schon). Und anschließend nach einem wunderbaren Sonntags-Soulfood. Mamas Zwetschgenknödeln. Die hab ich seit Jahren nicht mehr gegessen (<- Notiz an mich: öfter mal zur Zwetschgenzeit in die alte Heimat fahren). Und hab deshalb allergrößten Zwetschgenknödeljieper.

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Mamas Zwetschenknödel (6 bis 8 Stück)

500g mehligkochende Kartoffeln
1 Ei
30 g braune Butter (Butter schmelzen und so lange kochen lassen, bis sie braun wird und duftet)
50g Mehl
Eine gute Prise Salz
6 bis 8 reife Zwetschgen
6 bis 8 Stück Würfelzucker
60g Butter
80g Semmelbrösel
1 Esslöffel Zucker
Die Kartoffeln mit Schale weich kochen. Anschließend ordentlich auf der noch heißen Herdplatte ausdämpfen lassen. So heiß wie möglich pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken.
In einer Schüssel braune Butter, Ei, Mehl und eine Prise Salz mit den Kartoffeln vermengen. Das geht am besten mit einem Kochlöffel. Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen und dann eine Garprobe machen.
Die Zwetschgen waschen, entsteinen und jede mit einem Stück Würfelzucker füllen. Jede Zwetschge in Knödelteig einpacken. Ab damit in simmerndes Wasser und etwa 10 Minuten garziehen lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit die Butter in einer Pfanne erhitzen. Zucker und Semmelbrösel dazu geben und schön bräunen. Holt die fertigen Knödel mit einer Schöpfkelle aus dem Kochwasser, lasst sie auf die vorgewärmten Teller gleiten und bestreut sie mit einem Esslöffel Zuckerbröseln.
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Damit es an den Knödeln nichts zum zum knödeln gibt– ein paar ultimative Knödel Tipps:

Am besten gelingen fluffige Knödel mit mehlig kochenden Kartoffeln.

Je trockener die Kartoffeln, desto besser für die Knödel. Wenn ihr sie als Pellkartoffeln kocht, dann nach Ende der Kochzeit das Wasser abgießen und die Kartoffeln im heißen Topf auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdämpfen lassen, bis sie richtig schön trocken sind. Alternativ kann man die Kartoffeln auch im Ofen backen. 200° Umluft, je nach Größe etwa 20-40 Minuten.

Knödelwasser darf immer nur leise simmern, nie kochen. Am besten das Kochwasser einmal aufkochen, die Knödel einlegen und die Temperatur sofort herunter schalten.

Wer sicher gehen will, dass die Knödel nicht zerfallen, sobald sie ins Wasser kommen, macht eine Garprobe: Einen kleinen Knödel formen und in siedendes Wasser einlegen. Wenn er nicht zerfällt: Alles fein. Zerfällt er, einfach noch etwas Mehl zum Teig geben.

Und jetzt: Ran an die Knödel.
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Wie macht ihr´s Euch an diesem Herbstsonntag gemütlich?
Genießt den Tag!

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4 Kommentare

  • Antworten Meine Küchenschlacht 29. September 2013 at 12:33

    mmmh Leckeres muss nicht immer ausgefallen sein … ein so tolles Gerichtem welches immer schmeckt!
    Noch besser, wenn es einen an etwas so schönes erinnert …. Danke, sehen sooo köstlich aus!

    LG Stephie

  • Antworten p-moments 29. September 2013 at 12:41

    Ich liebe Marillen und Zwetschgenknödel, habe aber bis jetzt nur einmal welche gebacken. Traue mich einfach nicht!!!
    Diese hier sehen perfekt aus!
    Danke für die tollen Tipps.

    GLG,
    edina

  • Antworten Montag ist Backtag 2. Oktober 2013 at 14:29

    Die sehen total toll aus! wollte ich auch schon immer mal selbst machen, hat bisher irgendwie aber nie geklappt. Jetzt bin ich neu motiviert 😀

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