Rezepte

Früher war auch nicht mehr Lametta. Von einem überaus gelungenen Weihnachtsfest und einem Major Wichtel Fuck Up.

27. Dezember 2014

Es begann mit der alljährlichen Weihnachtsdekodemenz. „Ach, ich hab ja doch einen zwei drei geweißte Weidenkränze!“ (jetzt da ich das schreibe hab ich ein Posting-Deja-Vu und muss gleich mal nachsehen, ob ich das letztes Jahr auch schon schrieb…) Der Gatte hatte geschenkbedingtes Kellerverbot und so schleppte ich fröhlich Kiste um Kiste nach oben. Die geweißten Weidenkränze fanden übrigens keine Verwendung und wanderten wieder in den Keller. Der Weihnachtsbaum fällt dieses Jahr eher in die Kategorie „Krüppel“ (kurioserweise dachte ich beim Kauf noch, dass es der Schönste ever sei.)  – aber ich mag ihn. Irgendwie.

Pünktlich zu Heilig Abend kam nach gefühlten vier Wochen Dauerregen die Sonne raus – und so zogen wir am Nachmittag schon mal um die Häuser. Gibt´s was Besinnlicheres, als fremden Menschen zu Weihnachten in die üppig geschmückten Wohnzimmer zu spinksen und den Bewohnern Ekel Alfred-eske Familiendramen anzudichten?

Mein Drama hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon hinter mir. Das Geschenkepäckchen, das seit mittlerweile zwei Wochen auf dem Weg zur Familie nach Nürnberg ist, hat sein Ziel nämlich bis heute nicht erreicht. Damit verbunden war auch der Major Wichtel Fuck Up. Hab ich doch ein Wichtelpaket, das eigentlich in einen ganz anderen Teil des Landes gehen sollte aus Versehen ins Päckchen an die Eltern gesteckt. Und so musste nun ein traditionelles deutschlandweites 12köpfiges Weihnachtswichteln wegen meiner Dösbaddeligkeit (<- und der der deutschen Post) auf Sylvester verschoben werden. Drückt mir die Daumen, dass das Päckchen bis dahin aufgetaucht ist. Wobei… ich hab heute schon mal ein Ersatzwichtelgeschenk organisiert. Just in case, man weiß ja nie.

Der Rest der Weihnachtstage verlief dann aber überaus gelungen. Der Gatte freute sich über ein perfekt rosa gegartes Rinderfilet mit Portweinschalotten und seinen neuen Eames Chair für den Schreibtisch. Ich freute mich über köstliche, in Vanillebutter gebratene Kaisergranate mit Maracuja-Emulsion und einen Sommertrip nach Kopenhagen. Lieblingsnichte und Lieblingsneffe freuten sich über zwei wahnsinnig coole Star Wars Laserschwerter. Die Schwiegereltern freuten sich über eine knusprige Gans mit Kartoffelklößen und Blaukraut. Und irgendeine daher geflogene dusselige Krähe freute sich über die Reste vom getrüffelten Kartoffelpüree auf dem Balkon.

Weihnachten vorbei. Alle happy. Ihr hoffentlich auch!

Genießt die nächsten Tage mit euren Lieblingsmenschen.

Conny

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2 Kommentare

  • Antworten HIMMELSSTÜCK 27. Dezember 2014 at 17:13

    Liebe Conny,
    ganz wunderbarer Post. Bei uns ist gestern ein 12-köpfiges Familienfest vorbei gerauscht und ich fühle mich immer noch, als hätte mich ein Bus gestreift. :-)..Aber schön wars!
    Liebe Grüße, Rahel

  • Antworten Tonkabohne Sabine 27. Dezember 2014 at 18:34

    Liebe Conny,
    Ich muss jetzt erst mal Dein Bäumchen loben, sehr edel schaut er aus.
    Ich wünsche Dir noch wunderschöne Tage bis zum Jahreswechsel,
    Sabine

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