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Easypeasy Rucola Salat mit Ofentomaten und Basilikumöl. Das ist Spätsommer auf der Zunge.

19. August 2014

Von wegen „früher war alles besser“. Zumindest in Sachen Tomaten ist heute alles besser. Zumindest besser als in den letzten zwanzig Jahren. Endlich gibt es sie wieder. Tomaten, die nach Tomaten schmecken. Und nicht fade nach Gewächshaus. Weil sich immer mehr Gemüsebauern an die alten Sorten erinnern (und insofern war ganz früher vielleicht doch alles besser).

Sie heißen Vierländer Platte oder Berner Rose. Coeur de Boeuf oder Bloody Butcher. Sie kommen knackig-süß daher. Oder fein-säuerlich. Oder aromatisch-würzig. Schier unerschöpflich ist gerade die Tomatenvielfalt auf meinem Lieblingswochenmarkt. Strauchtomaten, Fleischtomaten, Eiertomaten, Datteltomaten oder Kirschtomaten. In rot, grün, schwarz, gelb und orange. Ich bin im siebten Tomatenhimmel.

 

 

Eine absolut umwerfende Art, Tomaten zuzubereiten, sind langsam gegarte Ofentomaten. Überflüssiges Wasser verdampft, zurück bleibt pures Aroma. Die kleinen Geschmacksbomben sind so etwas wie eine Zwischenstation auf dem Weg zu getrockneten Tomaten. Nur, dass sie noch mehr Wasser enthalten und damit weicher sind. Was sie in meinen Augen noch viel leckerer macht als getrocknete Tomaten. Ganz fabelhaft machen sie sich in einem simplen Rucola Salat, getoppt von etwas Basilikumöl. Manchmal sind die einfachsten Dingen eben doch die leckersten. Das Einzige, was du für die Ofentomaten brauchst, ist etwas Geduld. Der Rest ist easypeasy gemacht.

 

 

Rucola mit Ofentomaten



Für ein Blech 
20 mittelgroße Dattel- oder andere Rispentomaten 
2 Esslöffel bestes Olivenöl
4 Knoblauchzehen
6 Zweige Thymian
1 Esslöffel Fleur de Sel


Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 140° Umluft vorheizen.


Tomaten waschen, trocknen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf dem Blech verteilen. Mit Olivenöl und Fleur de Sel besprenkeln und die Thymianzweige sowie die angequetschten Knoblauchzehen darauf verteilen. 


Ab in den Ofen – für etwa 2 Stunden.





Für das Basilikumöl
100ml bestes Olivenöl
3 Handvoll Basilikum
1 Knoblauchzehe
Der Saft einer halben Zitrone
Eine ordentliche Prise Fleur de Sel


Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren. In ein Fläschchen oder Weckglas gefüllt hält sich das Öl im Kühlschrank etwa eine Woche.





Für zwei Portionen Salat 
4 Handvoll Rucola
4 Esslöffel richtig guter Balsamico
4 Esslöffel Basilikumöl
20 Ofentomatenhälften
50g Parmesan, mit dem Sparschäler in Späne gehobelt
Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer

 

Rucola waschen, trockenschleudern und zusammen mit den Ofentomaten auf zwei Teller verteilen. Mit Balsamico und Basilikumöl besprenkeln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Parmesanspänen bestreuen.

 

 

 

 

Genießt den Tag!

Conny

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7 Kommentare

  • Antworten Svenja 19. August 2014 at 8:22

    Mit diesem Salat lässt sich der Tag ganz bestimmt genießen. Das Basilikumöl und die Ofentomaten klingen nach einem feinen Gaumenschmaus und deine Fotos machen großen Appetit!

    Lieben Gruß
    Svenja

  • Antworten Glory 19. August 2014 at 10:01

    Liebe Conny,

    das sieht echt sehr sehr lecker aus!! Ich liebe Rucola sowieso, mit den Tomaten habe ich es so aber noch nie ausprobiert – Zeit wird's!! Wie warm war denn dein Ofen genau? Nehme an nicht gleich auf volle Pulle 180 Grad? Jedenfalls gefallen mir die Bilder auch sehr! Habe eben mal Dein "Über mich" gelesen und musste schmunzeln, es gibt viele Gemeinsamkeiten, vorallem das mit den Zeitschriften von hinten durchblättern mache ich auch immer so 🙂 Sehr sympatisch deine Vorstellung jedenfalls!

    Würde mich natürlich über einen Besuch bei mir sehr freuen, ich habe Dich schon länger in meiner Blogroll, viel. magst Du mich ja auch aufnehmen, dann unterstützen wir uns gegenseitig – natürlich nur wenn Du meinen Blog auch magst.

    Wünsch Dir noch einen schönen Tag und lg
    Glori

    http://himbeerblues.blogspot.de/

    • Antworten Seelenschmeichelei 20. August 2014 at 8:03

      Liebe Glori,
      140° reichen völlig – sonst bekommst du Tomatenbriketts.
      Und lieben Dank für deine netten Worte!
      Hab einen schönen Tag
      Conny

  • Antworten lieberlecker 19. August 2014 at 19:44

    Und wann kommt denn jetzt der Sommer endlich? 😉
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  • Antworten Tonkabohne Sabine 20. August 2014 at 4:46

    Liebe Conny,
    Das sieht ja sowas von lecker aus 🙂
    Ein tolles Rezept…
    Die Fotos sind traumhaft schön geworden.
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten Tammy 20. August 2014 at 7:24

    Simpel und doch sieht das so herrlich aus! Allein Deine Bilder schreien nach einem herrlich-lockeren Sommer!

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